Was kommt heute im Fernsehprogramm?

Folgesendung
Serie
11:15
45min
SOKO Wismar
Blinder Zeuge Staffel 7: Episode 17 Krimiserie, Deutschland 2010 Regie: Hans-Christoph Blumenberg Autor: Astrid Paprotta - Miko Zeuschner Musik: Michael Dübe - Andreas Kaiser - Kerim König Kamera: Klaus Liebertz

Im Frühstückssaal decken die Bewohner des Blindenheims die Tische, als einer von ihnen gegen einen leblosen Körper stößt, der von der Zimmerdecke hängt. Es ist Martin Schmitt, ein Pfleger. Schnell steht fest, dass es sich keinesfalls um einen Selbstmord handelt. Auf einen ersten Verdächtigen weist Pfleger Pakusch hin: Martins Ex-Freund Jan Markowski ist am Vorabend im Heim gewesen und hat mit ihm heftig gestritten. War es eine Beziehungstat? Doch auch mit einer weiteren Person hatte Martin Schmitt eine Auseinandersetzung: Jan Uwe Pettersen, Vater eines blinden Jungen, bezichtigte den homosexuellen Pfleger, seinen Sohn missbraucht zu haben. Erst spät erfahren die Ermittler davon, da der Leiter des Blindenheims, Dr. König, ausgerechnet diese Information verheimlicht. Unter den Spuren am Tatort ist vor allem eine ungewöhnlich: der Abdruck eines Ohres an der Tür. Stammt er vom Täter, oder gibt es einen ''Ohrenzeugen'' des Mordes, der sich noch nicht gemeldet hat? Mit dem mittlerweile fünften Ableger der beliebten Krimiserie ''SOKO 5113'' bekommt nun auch die Hansestadt an der Ostsee eine eigene Sonderkommission. In Wismar sorgt ein fünfköpfiges Team um Jan Reuter, dem Leiter des Reviers, und den beiden Kriminaloberkommissaren Katrin Börensen und Sven Herzog, für Recht und Ordnung.

Udo Kroschwald ("Jan Reuter") - Michael Härle ("Sven Herzog") - Claudia Schmutzler ("Katrin Börensen") - Dominic Boeer ("Lars Pöhlmann") - Li Hagman ("Leena Virtanen") - Katharina Blaschke ("Dr. Helene Sturbeck") - Tilo Prückner ("Hartmann Dettenberg") - Rainer Strecker ("Prof. Dr. Stephan König") - Pamela Knaack ("Gloria Severing") - Christoph Tomanek ("Jan Uwe Pettersen")
Show
10:35
35min
Schawinski
mit Sven Epiney Talkmagazin, Schweiz 2019 Moderation: Roger Schawinski Gäste: Sven Epiney

Es waren Erinnerungen an glorreiche Fernsehzeiten, in denen SRF Ende November mit ''Die grössten Schweizer Hits - 10 Jahre danach'' schwelgte. Sven Epiney begrüsste in seiner Samstagabendshow noch einmal Grössen aus der hiesigen Musikszene. Die Einschaltquoten waren gut - für heutige Verhältnisse. Denn im Gegensatz zur Situation vor einigen Jahren versammeln sich im Jahr 2019 kaum mehr ganze Familien vor dem Fernseher. Ein Millionenpublikum schaut nur noch bei den ganz großen Sportevents zu. Auch Epiney, früher kaum vom Bildschirm wegzudenken, sieht man weniger. Als Morgenmoderator bei Radio SRF 1 und früher Radio SRF 3 hat er sich allerdings ein treues Stammpublikum aufgebaut. Es scheint, der 47-Jährige sei zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Denn beim Radio machte der ausgebildete Primarlehrer und ehemalige Jus-Student seine ersten Schritte in der Medienbranche. Den Spass daran hat er bis heute nicht verloren, wie er betont. Lange galt der gebürtige Walliser mit dem breiten Berner Dialekt nicht als einer, der abseits seines Berufs das Licht der Öffentlichkeit sucht. Zurückhaltend, charmant und vor allem ohne Skandale führt Epiney auch heute noch durch seine Sendungen. Der emotionale Heiratsantrag an seinen Partner vor laufenden Live-Kameras bei ''Darf ich bitten?'' erstaunte deshalb viele - und provozierte entsprechend viele Reaktionen, positive wie auch negative. Wie schaut Epiney auf seine Karriere zurück? Und Was hat er noch vor? Roger Schawinski fragt nach.

Info
11:10
45min
Länder-Menschen-Abenteuer
(Länder - Menschen - Abenteuer) Reisemagazin, Deutschland 2016 Kamera: Felix Korfmann

Das Leben am Polarkreis bedeutet unendliche Ruhe und das wundersame Schauspiel tanzender kosmischer Strahlungen: das Nordlicht. Hier ist Raum und Zeit für ganz besondere Begegnungen: mit einer rauen, wundersamen Natur und mit Menschen, die darin leben. Eine Bahnstrecke führt vom schwedischen Lulea bis ins norwegische Narvik, vom Bottnischen Meerbusen über den Polarkreis, einmal quer durch Schwedisch Lappland bis ans von Fjorden gesäumte Nordmeer. Der Fischer Lars Okvist ist schon sein ganzes Leben auf einer kleinen, einsamen Insel zu Hause, die im Winter monatelang vom Packeis eingeschlossen ist. Er kann sich kein anderes Leben als auf einer Insel mit acht anderen Bewohnern vorstellen. Ans Festland geht er nur, wenn es sein muss. Im Winter macht er eine Ausnahme, denn dann ist das Eis so dick, dass man mit dem Auto übers Meer fahren kann. Charlotta Rosengren ist in Göteborg aufgewachsen. Der südschwedischen Großstadt hat sie schon lange den Rücken gekehrt, es zog sie immer in den Norden. Für sie ist klar, dass ihre Tochter am Polarkreis aufwachsen soll, in einem kleinen Örtchen mit deutlich mehr Polarfüchsen als Einwohnern. Ein paar Mal am Tag hält ein Zug, die restlichen Stunden des Tages gehören der Ruhe. Ein Stück weiter entlang der Strecke trifft das Filmteam Vaikko Tuovinen. Er lebt schon sein halbes Leben lang unter der Erde. Die Zugstrecke, die mitten durch die zerklüfteten, kalten Berge an der Grenze zu Norwegen verläuft, wäre wahrscheinlich nie gebaut worden, gäbe es nicht die Minen von Kiruna. Mitten im Nirgendwo liegt unter der Erde eines der reinsten Eisenerzvorkommen der Welt, Rohstoff für den weltberühmten Schwedenstahl. Jeden Tag rollt das Erz in endlosen Waggonreihen zum Hafen von Narvik, der dank des Einflusses des Golfstroms ganzjährig eisfrei ist. Magnus Kuhmunen lebt fast noch so, wie seine Vorfahren gelebt haben. Magnus ist Sami. Die Ureinwohner Lapplands leben bis heute von der Rentierzucht, ziehen mit ihren Herden je nach Jahreszeit von den Gletschern des Nordens weiter nach Süden und im Frühjahr wieder in umgekehrte Richtung. Einiges hat sich dennoch weiterentwickelt. Die Arbeitsgeräte von Magnus sind Hightech-Motorschlitten und Mobiltelefon. Per Kopfhörer und Sprechfunk koordiniert er den Herdentrieb. Von Meer zu Meer braucht der Zug siebeneinhalb Stunden. Dann sind die 473 Kilometer durch eisbedeckte Landschaften, Wälder und einsame Berge zurückgelegt. Schaffner Bertil Marklund fährt diese Strecke mehrmals in der Woche und kann sich keine schönere vorstellen. Länder – Menschen – Abenteuer ist eine Dokumentationsreihe von SWR Fernsehen, WDR Fernsehen und NDR Fernsehen. Seit 1975 werden 45-minütige Dokumentationen über fremde Kulturen produziert, pro Jahr etwa 12 bis 15.

Info
11:30
45min
Überraschungseier - Neues von Kuckuck und Co.
Dokumentation, Deutschland 2017 Regie: Volker Arzt - Dietmar Nill

Generationen von Schülern lernen, dass der Kuckuck seine Eier in fremde Nester legt - Kuckuckseier eben. Das erspart ihm die eigene Aufzucht und Fütterung der Jungen. Warum lassen sich Vogeleltern das gefallen? Zugegeben, die Kuckuckseier sehen meist täuschend echt aus. Das Kuckucksjunge aber keineswegs; es wächst schon bald zum Riesen heran, der keinerlei Ähnlichkeit mit den Zieheltern hat. Warum bemerken sie ihren Irrtum nicht? Und wie ist es in Afrika, wo Spinte sich die Eier des Honiganzeigers unterjubeln lassen, eines Vogels, der von den Menschen verehrt wird, da er sie zum begehrten Honig von Wildbienen führt? Aber er hat auch eine sehr dunkle Seite. Heimlich legt er seine Eier in fremde Nester und bringt Killerküken hervor. Die meisten Vögel mit Kuckucksverhalten - und davon gibt es einige - gehen nicht so weit wie der Kuckuck oder der Honiganzeiger. Sie töten die anderen Nestlinge nicht, sie legen nur ihr Ei dazu, lassen es ausbrüten und das Junge mitversorgen. So macht es der Häherkuckuck bei den klugen Krähen. Wenn es darum geht, seine Jungen durchzubringen, scheint der Werkzeugkasten der Natur unerschöpflich und von unbegrenzter Fantasie zu sein. Manches mag grausam oder unanständig erscheinen, doch moralische Kategorien zählen nicht. Was die Kuckucksvögel tun, ist weder gut noch böse; sie haben keine Wahl und kein Gewissen, sich zu entscheiden. Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten von Vögeln in Deutschland, Spanien und Afrika. Es sind ganz unterschiedliche Tiere mit unterschiedlichen Methoden und Gründen für ihr Verhalten. Jedoch verfolgen alle das gleiche Ziel: die Aufzucht der Jungen den Zieheltern zu überlassen. Ein phänomenaler Trick oder ein Rätsel der Evolution?

Info
11:25
35min
Eco
Wirtschaftsmagazin, Schweiz 2019 Moderation: Dieter Bornemann

Rasanter Wandel: Was die 10er Jahre wirtschaftlich verändert haben Hoffnungsland Indien: Asiens ewiger Zweiter will endlich aufholen Gin-Boom: Der Marketing-Hype rund um die Wacholder-Spirituose Rasanter Wandel: Was die 2010er Jahre wirtschaftlich verändert haben: Es sind die letzten Weihnachten der 2010er Jahre. Das Straßenbild hat sich in den vergangenen zehn Jahren kaum geändert, die wirtschaftlichen und digitalen Veränderungen aber sind enorm. Technikforscher/innen sprechen von den Zehnerjahren längst als einem ''mobilen Jahrzehnt''. Die Machtverhältnisse auf den Weltmärkten haben sich zu Gunsten der Digitalkonzerne verändert. Handelsbarrieren, Zölle und Klimaschutz werden immer mehr zum Thema. Bericht: Werner Jambor, Hans Wu. Hoffnungsland Indien: Asiens ewiger Zweiter will endlich aufholen: In rund acht Jahren wird Indien China als bevölkerungsreichstes Land der Welt überholen. Aber bei der Wirtschaftskraft hinkt Indien seinem chinesischen Rivalen hinterher. Indiens ehrgeiziger Premierminister Narendra Modi wurde mit dem Versprechen, die Wirtschaft nachhaltig zu stärken, heuer wiedergewählt. Die Hindernisse für Unternehmen und Investoren bleiben dennoch hoch. Bericht: Claudia Lind. Gin-Boom: Der Marketing-Hype rund um die Wacholder-Spirituose: Die Gin-Verkäufe haben sich in nur zehn Jahren fast verdreifacht. Eine professionell ausgeklügelte Marketing-Maschinerie beschert der jahrhundertealten Wacholder-Spirituose ein Comeback. Szene-Kenner/innen befürchten allerdings, dass mit dem vielfältigen Angebot von Gin und Tonics sowie deren schillernden Markenpräsenz die Qualitätsstandards sinken könnten. ''Eco'' gibt tiefe Einblicke in hochprozentige Geschäfte. Bericht: Emanuel Liedl.