Was kommt am 26.10.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
TV-Sendung
01:10
90min
Bingo im Kopf
(Willkommen zuhause) Drama, Deutschland 2019 Regie: Christian Theede Autor: Nils Willbrandt - Markus B. Altmeyer Musik: Dominik Giesriegl Kamera: Timo Moritz

Schlagerstar Mirko Mortauk (Pasquale Aleardi) hat die Party-Hymne für eine ganze Generation geliefert. Wenn er auf die Bühne kommt, wollen die treuen Fans seinen Schlagerhit ''Bingo'' hören und abfeiern wie damals in den 1990ern. Das ist schon eine ganze Weile her, entsprechend tief steckt Mirko in der Karriere- und Lebenskrise. An neuen Liedern zeigt nicht einmal sein Entdecker Siggi (Henry Hübchen) Interesse. Der mit allen Wassern gewaschene Manager will seinen sinkenden Schlagerstern mit einem Rap-Remix von ''Bingo'' wieder an die Spitze der Charts katapultieren. Um ungestört im Studio zu arbeiten, schickt Siggi seinen ausgebrannten Schützling kurzerhand auf Heimaturlaub. Zu Hause im bayrischen Sankt Maiwald, wo sogar ein Sträßchen nach ihm benannt ist, soll Mirko wieder zu Kräften kommen. Leider ist dort der Empfang alles andere als freundlich. Mirkos Geschwister und seine Jugendliebe Rosa (Eva Herzig) haben ihm nicht verziehen, dass er für den Erfolg alles hinter sich gelassen hat. Rückendeckung bekommt Mirko von seinen Eltern: Während Vater Borko (Peter Prager) auf beinhartes Boxtraining setzt, besorgt ihm seine Mutter (Gundi Ellert) einen Mini-Job. Er soll den örtlichen Chor für einen Gesangswettbewerb fit machen und zum Sieg führen. Die Proben verlaufen jedoch alles andere als erfolgversprechend und Mirkos früherer Ruhm wie auch seine Vorgeschichte in der Heimat erweisen sich als schwere Bürde beim Neuanfang. Erst als er wieder spürt, was Musik für ihn ist und was ihm die Menschen seiner Vergangenheit - seine Familie und Jugendliebe - bedeuten, löst sich auch der künstlerische Knoten. In jeder Krise steckt eine Chance - das erfährt Pasquale Aleardi auf die harte Tour als sinkender Schlagerstern Mirko Mortauk in der Musikkomödie ''Bingo im Kopf''. Statt auf den Remix seines einzigen Hits ''Bingo'' zu hoffen, will sich der Ex-Star endlich aus der Wiederholungsschleife befreien. Pleite und ausgebrannt kehrt er auf der Suche nach seinen Ursprüngen nach Hause zurück. Die Arbeit mit dem örtlichen Chor ist zwar nicht das, was er sich für seinen musikalischen Neuanfang erhofft, doch dann tun sich überraschende Möglichkeiten auf. Mit subtilem Humor erzählt Regisseur Christian Theede eine Geschichte von vergessenen Träumen, kreativen Wurzeln und einem mutigen Neuanfang. Die Komödie mit vielen berührenden Momenten überzeugt mit einem mitreißenden Ensemble und der grandiosen Kulisse der oberbayrischen Naturlandschaft am Staffelsee.

Pasquale Aleardi ("Mirko Mortauk") - Marie Leuenberger ("Elena") - Henry Hübchen ("Siggi") - Laurens Walter ("Chormitglied") - Peter Prager ("Vater Mortauk") - Matthias Lier ("Georg") - René Geisler ("Goran Mortauk") - Eva Herzig ("Rosa") - Aleen Jana Kötter ("Nele") - Tom Gronau ("Felix") - David Baalcke ("Rainer") - Daniela März ("Jurymitglied") - Gundi Ellert ("Mama Mortauk") - Barbara Bauer ("Elke") - Miguel Ribeiro ("Mr. XXL") - Cordula Zielonka ("Chorleiterin Britta")
Film
00:25
85min
Jäger - Tödliche Gier: Das nächste Opfer
(Jägarna) Das nächste Opfer Staffel 1: Episode 5 Thrillerserie, Schweden 2018 Regie: Jens Jonsson - Johan Lundin Autor: Stefan Thunberg - Björn Carlström - Jimmy Nivrén Olsson Musik: Martin Willert Kamera: John Strandh

Der ehemalige Kommissar Erik Bäckström sieht sich kurz vor dem Ziel: Sein Kontrahent Markus Lindmark steht mit dem Rücken zur Wand. GPS-Daten aus der Todesnacht des Bergbaumitarbeiters Fresk, die Erik der Polizei hat zukommen lassen, belasten den Unternehmer schwer. Dieser denkt jedoch nicht daran, reinen Tisch zu machen, sondern zwingt den Polizisten Richardsson, Beweise verschwinden zu lassen. Der Stockholmer Ex-Kriminalkommissar Erik Bäckström will sich in seiner nordschwedischen Heimat zur Ruhe setzen. Seine Erfahrung wird in der abgelegenen Provinz jedoch schon bald gebraucht. Der Unternehmer Markus Lindmark fühlt sich durch Umweltaktivisten bedroht. Sein von der Politik unterstütztes Vorhaben, gemeinsam mit einer südafrikanischen Bergbaugesellschaft neu entdeckte Goldvorkommen zu fördern, stößt auf erbitterten Widerstand.

Rolf Lassgård ("Erik Bäckström") - Pelle Heikkilä ("Markus Lindmark") - Sampo Sarkola ("Karl Lindmark") - Johan Marenius Nordahl ("Peter Bäckström") - Amalia Holm Bjelke ("Rebecca Lindmark") - Annika Nordin ("Karin Johansson") - Anna Azcárate ("Ragnhild") - Lena Carlsson ("Eriks Kollegin") - Anna Furberg ("Krankenschwester") - Pasi Haapala ("Tord")
TV-Sendung
23:50
110min
Das Milliarden-Dollar-Gehirn
(Billion Dollar Brain) Agentenfilm, England 1967 Regie: Ken Russell Autor: John McGrath - Len Deighton Musik: Richard Rodney Bennett Kamera: David Harcourt - Billy Williams - Billy Dee Williams

Nachdem er seinen Dienst beim britischen Geheimdienst quittiert hat, versucht sich Harry Palmer (Michael Caine) als Privatdetektiv über Wasser zu halten. Es geht ihm beschissen, aber nicht beschissen genug, um die Avancen seines Ex Chefs, Colonel Ross, nicht regelmässig abzuschmettern Auf die Offerte, für einen unbekannter Auftraggeber einige mysteriöser Hühnereier von London nach Helsinki zu transportieren, steigt Palmer hingegen ein. So wird er in die Pläne des fanatisch-antikommunistisch-texanischen Ölmilliardärs General Midwinter (Ed Begley) verwickelt, der im Rahmen seines ganz persönlichen ''Kreuzzugs für die Freiheit'' mit einer Privatarmee Lettland von der Sowjetunion zu befreien gedenkt. Midwinters Computer haben einen angeblich niet.- und nagelfesten Aufstandsplan für ausgearbeitet. Leider aber arbeitet das Rechenzentrum mit falschen Daten, mit welchem es der geldgierige Leo Newbigen (Karl Malden) füttert, der die für eine lettische Untergrundbewegung gedachten Beträge in die eigene Tasche fliessen lässt. Gefangen in einem Gewölk aus irren Plänen und kruden Vorstellungen versucht Palmer einen klaren Kopf zu behalten. Das fällt ihm angesichts der Avancen der mysteriösen Anya (Françoise Dorléac) sowie des KGBs, der wohlinformiert seine Gegner reihenweise in die Falle tappen lässt, immer schwerer.

Michael Caine ("Harry Palmer") - Karl Malden ("Leo Newbegin") - Françoise Dorléac ("Anya") - Guy Doleman ("Col. Ross") - Ed Begley ("Gen. Midwinter") - Vladek Sheybal ("Dr. Eiwort") - Oskar Homolka ("Col. Stok") - Milo Sperber ("Basil") - Janos Kurutz ("Latvian Gangster") - Alexei Jawdokimov ("Latvian Gangster") - Paul Tamarin ("Latvian Gangster") - Iza Teller ("Latvian Gangster") - John Brandon ("Jim") - Tony Harwood ("Macey") - Donald Sutherland ("Wissenschaftler am Computer") - George Roubicek ("Edgar") - Vladek Scheybal ("Dr. Eiwort") - Susan George ("Russisches Mädchen im Zug") - Mark Elwes ("Birkenshaw") - Oscar Homolka ("Colonel Stok")
Film
00:50
145min
Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter
(Return of the Jedi: Special Edition) Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter Sci-Fi-Film, USA 1983 Regie: Richard Marquand Autor: Lawrence Kasdan Sound: David Batchelor - Gloria S. Borders - Richard Burrow - Ben Burtt - T.M. Christopher Kamera: Alec Mills - Alan Hume

Details gibt es im entsprechenden Pluspaketsender.

Mark Hamill ("Luke Skywalker") - Harrison Ford ("Han Solo") - Carrie Fisher ("Prinzessin Leia") - David Prowse ("Darth Vader") - Ian McDiarmid ("Imperator") - Anthony Daniels ("C-3PO") - Kenny Baker ("R2-D2") - Peter Mayhew ("Chewbacca") - Billy Dee Williams ("Lando Calrissian") - Alec Guinness ("Obi-Wan Kenobi") - Denis Lawson ("Wedge") - Tim Rose ("Admiral Ackbar") - Dermot Crowley ("General Madine") - Caroline Blakiston ("Mon Mothma") - Warwick Davis ("Wicket") - Jeremy Bulloch ("Boba Fett") - Femi Taylor ("Oola") - Annie Arbogast ("Sy Snootles") - Claire Davenport ("dicke Tänzerin") - Jack Purvis ("Teebo") - Mike Edmonds ("Logray") - Jane Busby ("Chief Chirpa") - Malcolm Dixon ("Ewok-Krieger") - Frank Oz ("Yoda (Stimme)") - Mike Cottrell ("Ewok-Krieger") - Nicki Reade ("Nicki") - Adam Bareham ("Sternenzerstörer-Controller #1") - James Earl Jones ("Darth Vader (Stimme)") - Jonathan Oliver ("Sternenzerstörer-Controller #2") - Pip Miller ("Sternenzerstörer-Captain #1") - Tom Mannion ("Sternenzerstörer-Captain #2") - Margo Apostolos ("Ewok") - Ray Armstrong ("Ewok") - Eileen Baker ("Ewok") - Michael Henbury Ballan ("Ewok") - Bobby Bell ("Ewok") - Sebastian Shaw ("Anakin Skywalker") - Michael Pennington ("Moff Jerjerrod") - Kenneth Colley ("Admiral Piett") - Michael Carter ("Bib Fortuna")
Info
02:40
30min
Landgasthäuser Alpenseen
Westallgäu Dokureihe, Deutschland 2019

Kalbsbacken im Heusud geschmort mit Schupfnudeln Deftige Alm-Brotzeit mit Käse und Wurst Brennnessel-Ravioli mit roten Garnelen Gebratenes Rotbarschfilet mit Garnele Bachsaibling auf Bierlinsen-Gemüse Die Gerichte dieser Folge: Bachsaibling auf Bierlinsen-Gemüse, deftige Alm-Brotzeit mit Käse und Wurst, gebratenes Rotbarschfilet mit Garnele, Kalbsbacken im Heusud geschmort mit Schupfnudeln, Brennnessel-Ravioli mit roten Garnelen Spektakuläre Landschaften mit lauschigen Wasserfällen, kühnen Bergspitzen und funkelnden Seen - so lässt sich das westliche Allgäu beschreiben. Und es steckt voller Überraschungen: Dass der kleine Allgäuer Markt Lindenberg in der Biedermeierzeit eine europäische Hut-Metropole war zum Beispiel - heute bringt ein Museum die ganze Geschichte unterhaltsam unter einen Hut. Oder das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen: Hier im Schatten des berühmten Fellhorns wogt ein Blütenmeer an roten Alpenrosen. In so einem gesegneten Landstrich ist natürlich auch der gute Geschmack zu Hause: Am Waldsee köstlichen Rotbarsch und herrliche Garnelen schmausen - und in Missen die Kehle mit einem kühlen Hellen des noch familiär geführten Schäfflerbräus befeuchten. Oder sich beim Wirt in Stiefenhofen mit über 80 selbst gezogenen Kräutern verwöhnen lassen. Das ''Landgasthäuser''-Team hat folgende Restaurants besucht: Brauereigasthof Schäffler in Missen; Obere Alpe Bierenwang; Restaurant Bacalau im Hotel Waldsee in Lindenberg; Landgasthof Hotel Rössle beim Kräuterwirt in Stiefenhofen; Restaurant Schuppen 13 in Langenargen

Musiksendung
00:35
70min
Neneh Cherry - Konzert in Paris
Konzert, Frankreich 2019 Regie: Sébastien Lefebvre

Die schwedische Sängerin Neneh Cherry ist neben Björk und PJ Harvey eine der weiblichen Pop-Ikonen der 90er Jahre. Die Hip-Hop-Künstlerin mit schwedischer Mutter und afrikanischem Vater, Stieftochter von Jazz-Trompeter Don Cherry, brachte 1989 ihr Debütalbum ''Raw Like Sushi'' heraus. Ihr den Zeitgeist treffender Musikstil irgendwo zwischen Rap und Electro verhalf ihr umgehend zum Erfolg. Die britische Trip-Hop-Band Massive Attack aus der Musikszene in Bristol nennt Neneh Cherry als prägenden musikalischen Einfluss. 1992 bekräftigte die Künstlerin ihren Status als neue Ikone mit dem Album ''Homebrew'' und im Duo gesungenen Songs: zusammen mit Guru, der Hälfte der New Yorker Zwei-Mann-Band Gang Starr, und Michael Stipe, dem Sänger der Band R.E.M. Zwei Jahre später machte sie mit ''7 Seconds'' und damit einem weiteren Duo Furore, diesmal mit dem senegalesischen Star Youssou N''Dour. Der Song erreichte Platz eins der Charts in Frankreich - ganze vier Monate lang, damals ein Rekord. Geschwächt durch eine Borreliose musste Neneh Cherry anschließend etwas kürzertreten. Nach der Jahrtausendwende traten zahlreiche Künstler für gemeinsame Projekte an sie heran, darunter Peter Gabriel, Damon Albarn mit den Gorillaz, Groove Armada, der deutsche DJ Timo Maas, der französische DJ Agoria und erst vor kurzem ihre Landsmännin Robyn. Ihre Rückkehr ins Musikbusiness blieb jedoch zunächst in der Familie: Aus ''CirKus'', einem Trip-Hop-Projekt mit ihrem Mann Cameron McVey, einer ihrer Töchter und deren Partner, entstanden zwei Alben. 2013 produziert Neneh Cherry dann mit Unterstützung des Londoner Produzenten Four Tet ihr viertes Studioalbum ''Blank Project''. Aber ihr echtes Comeback besiegelt das im letzten Jahr erschienene Album ''Broken Politics''. Die Auskopplung ''Kong'', ein mit Robert ''3D'' Del Naja von Massive Attack eingespielter, engagierter Song wurde von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert. Und das Release-Konzert im Pariser Trianon räumte die letzten Zweifel aus: Neneh Cherry is back!

Film
00:55
90min
Kugeln tragen keine Unterschrift
(Due volte Giuda) Western, Italien, Spanien 1969 Regie: Nando Cicero Autor: Jaime Jesus Balcázar Musik: Carlo Pes - Carlos Pes Kamera: Francisco Marin

Der Bürgerkriegs-Heimkehrer Luke verliert nach einer Schießerei das Gedächtnis und sucht nach seiner Identität: Er ist in einen Auftragsmord verwickelt und soll seinen Bruder Victor umbringen. Nachdem er diesen verschont und stattdessen den Auftraggeber tötet, kommen langsam seine Erinnerungen wieder zurück. Er muss erkennen, dass seine Rettungstat ein Fehler war. Victor ist nicht sein Bruder, sondern ein skrupelloser Grundstückspekulant und Mörder, der die Farmer um ihren Besitz bringen will. Mitten in der Wüste erwacht Luke Barrett aus seiner Bewusstlosigkeit: Über ihm kreisen die Geier und neben ihm liegt die Leiche eines unbekannten Mannes. Luke hat einen Streifschuss am Kopf abbekommen und sein Gedächtnis verloren - er erinnert sich nur noch, dass er im Bürgerkrieg gekämpft hat und nach langer Zeit wieder heimkehren will. Doch als er in seiner Heimatstadt ankommt, wird er bereits von einem Unbekannten erwartet. Der Mann scheint Luke von früher zu kennen und überreicht ihm 1.000 Dollar für einen abgesprochenen Mordauftrag. Luke soll einen gewissen Viktor erschießen - seinen eigenen Bruder! Doch anstatt den Mord auszuführen, tötete er den Auftraggeber. Erst nach und nach dämmert Luke, dass er einen fatalen Fehler begangen hat: Denn Viktor erweist sich als skrupelloser Grundstücksspekulant, der systematisch das Land der umliegenden Farmer in seinen Besitz bringt, um es mit Flüchtlingen aus Mexiko zu bewirtschaften, die für einen Hungerlohn schuften. Derweil ist Luke sich noch immer nicht über seine Identität im Klaren. Von einer Saloon-Dame muss er schließlich erfahren, dass er verheiratet war. Doch seine schwangere Frau wurde während seiner langen Abwesenheit ermordet. Den Täter Dingus - was so viel bedeutet wie ''Bastard'' - scheint niemand zu kennen. Als Luke im Haus seiner blinden Mutter ein altes Familienfoto findet, auf dem auch sein Bruder abgebildet ist, kehrt plötzlich die Erinnerung zurück. Luke wird schmerzlich bewusst, dass derjenige, der sich für seinen Bruder ausgibt, ein gefährlicher Betrüger ist.

Klaus Kinski ("Victor Barrett / Dingus") - Antonio Sabato ("Luke Barrett") - Cristina Galbó ("Betty") - Pepe Calvo ("Doktor Russell") - Emma Baron ("Mutter von Luke") - Franco Leo ("Donovan") - Damián Rabal ("Sheriff") - Narciso Ibáñez Menta ("Murphy") - Carlos Ronda ("MacCalhoun") - Franco Beltramme ("Carson") - Linda Sini ("Madame")
Show
00:15
90min
Glück im Leben - Zufällig oder planbar?
Der Abschlussjahrgang des ''Instituts für Moderation'' Talkshow, Deutschland 2018 Moderation: Abschlussjahrgang des \''Instituts für Moderation\'' Gäste: Waldemar Hartmann - Marie Luise Marjan - Jens Hilbert - Cennet Krischak - Ilona Rubel - Matthias Holtmann - Hanni Münzers - Prof. Dr. Wilhelm Schmid

Sie ist groß und tief in uns verankert, die Sehnsucht nach dem Glück. Jeder Mensch hat den Wunsch nach einem erfüllten, zufriedenen Leben. Doch warum haben die einen das Glück förmlich für sich gepachtet, während andere ihr Leben lang vergeblich auf Momente der inneren Zufriedenheit warten? Seit Jahrhunderten begeben sich Wissenschaftler auf die Suche nach einer Formel für das Glück - entschlüsselt ist es bis heute nicht. Glück - dieses große Wort bedeutet für jeden etwas anderes. Ein lukratives Jobangebot, die große Liebe oder ein Leben unter Palmen - was genau macht uns glücklich? Ist innere Zufriedenheit von äußeren Faktoren unabhängig? Ist Glück vorbestimmt, durch Kindheitserfahrungen geprägt oder können wir selbst darauf Einfluss nehmen und ihm auf die Sprünge helfen? Antworten dazu in ''Glück im Leben - planbar oder zufällig?'' - 90 Minuten, spannende Gäste, moderiert von den Absolventen des Abschlussjahrgangs 2019 des ''Instituts für Moderation'' an der Hochschule der Medien. Mit diesen Gästen: Waldemar Hartmann gilt als bayerisches Urgestein der Fernsehlandschaft. Etliche Male in seiner 40-jährigen Karriere half ihm dabei das Glück auf die Sprünge. So verschaffte 2003 der legendäre Wutausbruch vor laufender Kamera vom damaligen Bundestrainer Rudi Völler dem ARD-Sportmoderator einen lukrativen Werbevertrag als Bierbotschafter: ''Für mich ist das wie eine Privatrente, die mich finanziell sorgenfreier ins Alter gehen und erheblich ruhiger schlafen lässt.'' Marie-Luise Marjan war als Baby im Heim, bis sie eine Familie bei sich aufnahm. Durch Zufall erfuhr sie später von ihrer Adoption und traf mit 16 ihre leibliche Mutter. Doch es blieben mehr Fragen als Antworten. Bis sich die ''Lindenstraße''-Schauspielerin auf die Suche ihrer Wurzeln machte und ihren Halbbruder fand: ''Mit ihm habe ich ein neues Kapitel in meinem Leben aufgeschlagen.'' Früher wurde Jens Hilbert als Außenseiter verspottet und lebte sehr zurückgezogen. Bis der Odenwälder sein persönliches Anderssein akzeptierte und den Paradiesvogel in sich entdeckte. Sein ''Outing'' stellte sich als Glücksfall heraus und war der Startschuss für seine Karriere. Heute liebt der Selfmade-Millionär und Unternehmer das Blitzlichtgewitter: ''Den Mutigen gehört die Welt. Lass Dich in Deinen Visionen von niemandem begrenzen.'' Ihre glückliche Kindheit in Anatolien endete für Cennet Krischak von einem Tag auf den anderen. Denn mit 13 Jahren wurde das lebensfrohe Mädchen zwangsverheiratet. Was folgte, waren Jahre des Leidens, der Unterdrückung und Isolation. Nach mehreren Suizidversuchen löste sie sich trotz massiver Drohungen aus ihrer Ehehölle. Eine Entscheidung, die sie innerlich zerriss: ''Wenn ich bleibe, gehe ich daran kaputt. Wenn ich mich trenne, werde ich ausgestoßen.'' Heute führt die Stuttgarterin ein glückliches freies Leben. Ilona Rubel und ihr Mann hatten einen Herzenswunsch: Ein gemeinsames Kind. Doch Ilona erlitt eine Fehlgeburt und konnte auf natürlichem Wege nicht mehr schwanger werden. In einer Kinderwunschklinik suchte das Paar Hilfe - und bekam den Rat zur Eizellenspende. In Deutschland verboten, nahmen sie viele Auslandsreisen und teure Behandlungen in Kauf. Nach einer Odyssee kam 2015 ihr Wunschkind zur Welt: ''Amelie ist das Beste, was uns passieren konnte.'' SWR-Radiomoderator Matthias Holtmann war mit seiner unverwechselbaren Art die Kultstimme des Südwestens und stand immer für den ewig Junggebliebenen mit der schnoddrigen Schnauze. Doch mit 59 traf ihn die Schockdiagnose: Parkinson. Dennoch versucht er, ein weitestgehend normales Leben zu führen und steht trotz fortgeschrittener Erkrankung auf der Bühne: ''Parkinson ist Pech und ein großer Mist. Aber es gibt viel schlimmere Diagnosen, insofern habe ich noch Glück gehabt.'' Hanni Münzers Weg zum Erfolg war von vielen Wendungen geprägt, oftmals war dabei die Liebe ihr Kompass. Um mehr Zeit mit ihrem kranken Mann verbringen zu können, kündigte sie ihren sicheren Posten als Vorstandsassistentin.