Was kommt am 13.12.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
Film
00:45
90min
Steirerkreuz
Staffel 1: Episode 15 Krimi, Österreich 2019 Regie: Wolfgang Murnberger Autor: Maria Murnberger Musik: Roman Kariolou Kamera: Peter von Haller

Die Grazer Kommissarin Sandra Mohr (Miriam Stein) und ihr Vorgesetzter Sascha Bergmann (Hary Prinz) müssen diesmal in das abgelegene Mürztal, um mit dem gemütlichen Ortspolizisten Ferdinand Franz (Holger Schober) einen bizarren Todesfall aufzuklären: Der Unternehmer Walter Fürst (Christian Strasser) liegt tot im eigenen Bett - mit Würgemalen am Hals. Seine Familie, allen voran die strenge Matriarchin Pauline Fürst (Gisela Schneeberger), verbittet sich allzu direkte Fragen. Einen Skandal wie vor Jahren, als ein ehemaliger Mitarbeiter (Julian Weigend) wegen der Vergewaltigung ihrer Schwiegertochter Magdalena (Anna Rot) verurteilt wurde, will sie unbedingt vermeiden. Ein frommer Wunsch, denn Spuren aus der Todesnacht führen in das Bordell am Ortsrand. Doch selbst mit dem ''Insiderwissen'' ihres örtlichen Kollegen, der im Puff ein und aus geht und mit der Hure Milena (Iva Lukic) fest verbandelt ist, kommen Sandra und Bergmann bei ihren Ermittlungen nicht weiter. Auch privat kommt es zu Verwicklungen, hat sich doch Bergmanns Sohn Daniel (Johannes Nussbaum) ebenfalls im Hotel einquartiert, was bei Sandra erneut ungewollte Gefühle auslöst. Währenddessen ''arbeitet'' ihr Chef an einem ''Liebesrevival'' mit Eva Merz (Eva Herzig), der Kollegin von der Spurensicherung. Da geschieht ein zweiter Mord. Diesen nehmen die beiden Ermittler persönlich und setzen alles daran, den oder die Täter zur Strecke zu bringen. Im idyllischen Österreich schläft das Verbrechen nicht. In den entlegensten Regionen kommt es zu Straftaten und die Polizei startet ihre Ermittlungen. In jeder Folge wird die Einheit eines anderes Bundeslandes gezeigt und ein anderes Team jagt Verbrecher.

Miriam Stein ("Sandra Mohr") - Hary Prinz ("Sascha Bergmann") - Eva Herzig ("Eva Merz") - Johannes Nussbaum ("Daniel Bergmann") - Holger Schober ("Ferdinand Franz") - Julian Weigend ("Veit Schindler") - Daniel Keberle ("Hermann Fürst") - Anna Rot ("Magdalena Fürst") - Jana McKinnon ("Anna Fürst") - Gregor Kohlhofer ("Clemens Fürst")
Film
00:30
83min
Eine Liebe in der Stadt des Löwen
Deutschland 2009 Regie: Heidi Kranz - Dirk Regel Autor: Thomas Hernadi Musik: Jochen Schmidt-Hambrock Kamera: Nino Martinetti - Nino Gaetano Martinetti - Uli Kudicke

Die junge Lehrerin Anniela will gemeinsam mit ihrem zukünftigen Ehemann Robert nach Singapur auswandern, wo Robert die Firma ihres verstorbenen Vaters weiterführen soll. Dann aber erwischt Anniela ihren Verlobten in den Armen seiner Exfreundin. Trotzdem fliegt sie mit ihrer Mutter Dorothea nach Singapur, wo sie schon bald den sympathischen Chinesen Dai Si Wong kennenlernt. Anniela ahnt nicht, dass ihr neuer Freund etwas vor ihr verbirgt. Eigentlich hat Anniela Hansen allen Grund zur Freude: Schon bald wird die junge Lehrerin mit ihrem Verlobten Robert nach Singapur auswandern. Dort wollen die beiden heiraten, und der geschäftstüchtige Robert soll die Firma von Annielas verstorbenem Vater weiterführen. Aber Anniela erwischt Robert in den Armen seiner Exfreundin Julie. Zutiefst verletzt beendet sie die Beziehung. Ihre Reisepläne will sie trotz dieses Schicksalsschlags nicht aufgeben. Gemeinsam mit ihrer Mutter Dorothea fliegt sie nach Singapur. Sehr schnell lebt die junge Frau sich in der faszinierenden asiatischen Metropole ein. Gemeinsam mit ihrer einheimischen Freundin Ming Li engagiert sie sich für den Erhalt eines traditionsreichen Kulturhauses, das einem luxuriösen Casino weichen soll. Zudem arbeitet sie in einem Sprachinstitut als Deutschlehrerin. Hier lernt sie den sympathischen chinesischen Geschäftsmann Dai Si Wong kennen. Er zeigt Anniela die schönsten Seiten Singapurs, jenseits der Touristenpfade - und es dauert nicht lange, bis sich zwischen den beiden eine zarte Liebe anbahnt. Anniela ahnt nicht, dass Dai Si ausgerechnet der Sohn des mächtigen Baumagnaten Zu Wong ist, der das Kulturhaus abreißen lassen will. Mit ''Eine Liebe in der Stadt des Löwen'' hat Heidi Kranz (''Lilly Schönauer'') einen romantischen Liebesfilm inszeniert. Vor der atemberaubenden Kulisse der asiatischen Metropole Singapur erzählt der Film von einer jungen Frau, die fern der Heimat einen Neuanfang wagt. In den Hauptrollen sind Lara Joy Körner (''Das Traumhotel - Kapstadt'') und der asiatische TV-Star Jason Chan zu sehen.

Lara-Joy Körner ("Anniela Hansen") - Diana Körner ("Dorothea Hansen") - Jason Chan ("Dai Si Wong") - Max Urlacher ("Robert Peters") - Li Lin Wong ("Ming Li Tan") - Marie Rönnebeck ("Julie") - Wei Zhang ("Zu Wong") - Doreen Zhu ("Liu Wong") - Wong Li Lin ("Ming Li Tan") - Henry Heng ("Su Tao Wong") - Laurence Pang ("Fong") - Vincent Tee ("Investor") - Andrew Hillyard ("Mr. Hemmings") - Russell Tan Tze Yao ("Chen")
Info-Sendung
23:45
100min
The Beatles: Eight Days a Week - the Touring Years
(The Beatles: Eight Days a Week - The Touring Years) Dokumentation, USA, England 2016 Regie: Ron Howard Autor: Mark Monroe Musik: Ric Markmann - Dan Pinnella - Chris Wagner Kamera: Michael Wood - Caleb Deschanel - Paul Lang - Tim Suhrstedt - Jessica Young - Paul Crowder

Der Dokumentarfilm von Ron Howard über die Fab Four aus Liverpool beginnt mit ''She Loves You'' und endet mit ''Don''t Let Me Down''. Dazwischen erzählt er die Geschichte von John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr mitreissend und mit viel noch nie gesehenem und gehörtem Archivmaterial. Er konzentriert sich dabei hauptsächlich auf die Konzertjahre von 1962 bis 1966. Nach ihren Anfängen in den Kellerclubs von Liverpool und ihrer wilden Zeit in Hamburg, wo sie bis zu acht Stunden am Tag auf der Bühne stehen, folgt ihre erste Platte und ihr kometenhafte Aufstieg. Die Beatlemania ist nicht aufzuhalten. Ob an Konzerten, bei Plattenaufnahmen, während den Dreharbeiten zu den beiden Filmen ''A Hard Day''s Night'' und ''Help'', in Interviews, damals und heute, immer ist man nahe an den vier jungen Männern aus Liverpool. Auch in den turbulentesten Zeiten ihrer Karriere, in denen sie stets im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen, schaffen sie es dank ihres unerschütterlichen Humors und des Zusammenhalts innerhalb der Band dem Druck von aussen standzuhalten. Sie machen Schluss mit Konzerten nach dem Auftritt im Candlestick Park in San Francisco am 29. August 1966, schlicht, weil sie keine Freude mehr daran haben. John Lennon nennt die Konzerte bloss noch eine Freakshow, bei denen sie ihre eigene Musik nicht mehr hören. Als Musiker wollen sie wieder einfach Musik machen und nicht bloss Teil eines Zirkus sein. Kurz danach nehmen sie ihre wohl wichtigsten Platten auf: ''Sgt. Pepper''s Lonely Hearts Club Band''. Es beginnt eine Zeit der Studioaufnahmen. Der Film endet mit dem allerletzten öffentlichen Auftritt der Beatles auf dem Dach ihres Aufnahmestudios in London am 30. Januar 1969. Ron Howard gelang ein beeindruckendes Porträt der vermutlich einflussreichsten Band aller Zeiten: ''The Beatles: Eight Days a Week - The Touring Years'' stiess bei Kritikern und Fans auf großes Interesse. Es etablierte den erfolgreichen Hollywoodregisseur (''Apollo 13'', ''The Da Vinci Code''), Produzenten und Schauspieler auch als Meister des Dokumentarfilms. Epd-Film sieht die Dokumentation ebenfalls als gelungenen Teil von Howards umfangreichem Schaffen: ''Mit ''Eight Days A Week'' wagt er ein Projekt, das in mancherlei Hinsicht hätte scheitern können. Howard jedoch ist dieser Aufgabe mehr als gewachsen: Sein Film lässt die ''Touring Years'' der Fab Four auf grandiose Weise lebendig werden, ist gründlich recherchiert, randvoll mit ''digital remastertem'' oder bislang unbekanntem Material, dabei angenehm unaufdringlich inszeniert und erstaunlich nah dran an seinen Protagonisten.'' Der neueste Dokumentarfilm von Ron Howard ''Pavarotti'' war eben in den Schweizer Kinos zu sehen. SRF zeigt ''The Beatles: Eight Days a Week - The Touring Years'' in Originalversion mit deutschen Untertiteln.

Ringo Starr - Paul McCartney - George Harrison - John Lennon - Whoopi Goldberg - Elvis Costello - Eddie Izzard - Sigourney Weaver
Film
23:25
110min
Lion - Der lange Weg nach Hause
Drama, USA Australien UK 2016 Filmstart Deutschland: 24.11.2016 Regie: Garth Davis Guy Strachan Drehbuch: Luke Davies Saroo Brierley Produktion: Maribeth Fox Pravesh Sahni Ton: Tim Ryan Francesco Le Metre Kamera: Greig Fraser

Indien, 1986: Der kleine Saroo (Sunny Pawar) ist 1986 fünf Jahre alt und lebt mit seiner Familie in dem Dorf Khandwa am Rande einer Eisenbahnlinie. Gemeinsam mit seinem großen Bruder Guddu (Abhishek Bharate) stiehlt er Kohle von den Güterzügen. Eines Abends sind die beiden Brüder auf dem Bahnhof unterwegs. Guddu versteckt Saroo vorübergehend in einem Zugabteil. Als er nicht rechtzeitig zurückkehrt, ist der kleine Junge eingeschlafen und der Zug hat sich in Bewegung gesetzt. Mehrere Tage fährt er quer durch Indien, Endstation: Kalkutta, 1600 Kilometer von seinem Heimatdorf entfernt. Allein und orientierungslos, der hiesigen Sprache nicht mächtig, landet Saroo im Waisenhaus. Das Ehepaar Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham) aus Australien wird auf das Schicksal des Jungen aufmerksam und erklärt sich bereit, ihn zu adoptieren. So wächst Saroo unter der Obhut seiner neuen Eltern in Tasmanien auf. 20 Jahre später zieht er als junger Mann (Dev Patel) nach Melbourne, um zu studieren und seinen eigenen Lebensweg zu gehen. In der amerikanischen Studentin Lucy (Rooney Mara) findet er die große Liebe. Doch der Gedanke an seine Herkunft lässt Saroo keine Ruhe. An den Namen seines Geburtsortes kann er sich nicht erinnern. Der Wunsch, diesen ausfindig zu machen, wird zur Obsession. Mit Hilfe einer neu entwickelten Internet-Technologie namens ''Google Earth'' gelingt es ihm schließlich, seinem Ziel näherzukommen. Saroo bleibt keine andere Wahl: Er macht sich auf den langen Weg nach Hause. 2014 veröffentlichte der in Indien geborene und in Australien aufgewachsene Saroo Brierley seine Autobiografie ''A Long Way Home'' (''Mein langer Weg nach Hause'') - eine dramatische Lebensgeschichte, wie für das Kino gemacht. Der australische Regisseur Garth Davis verwandelte die Vorlage in ein bilderstarkes Drama über einen jungen Mann, der nur durch die Suche nach seiner wahren Herkunft zu sich selbst finden kann. Mit Dev Patel und Nicole Kidman hochkarätig besetzt, wurde der Film sechsfach für den Oscar nominiert und war ein großer Publikumserfolg an den Kinokassen.

Sunny Pawar ("Young Saroo") - Dev Patel ("Saroo Brierley") - Rooney Mara ("Lucy") - David Wenham ("John Brierley") - Nicole Kidman ("Sue Brierley") - Abhishek Bharate ("Guddu") - Divian Ladwa ("Mantosh Brierley") - Priyanka Bose ("Kamla Munshi") - Deepti Naval ("Saroj Sood") - Tannishtha Chatterjee ("Noor") - Keshav Jadhav ("Young Mantosh") - Nawazuddin Siddiqui ("Rama") - Benjamin Rigby ("Waiter") - Riddhi Sen ("Cafe Man") - Rita Boy ("Amita") - Pallavi Sharda ("Prama") - Arka Das ("Sami") - Emilie Cocquerel ("Annika") - Sachin Joab ("Bharat") - Menik Gooneratne ("Swarmina") - Anna Samson ("Cute Bar Maid") - Eamon Farren ("Luke") - Tegan Crowley ("Workmate #1") - Belinda Misevski ("Lucy's Friend") - Lucy Moir ("Lucy's Friend")
Serie
00:25
60min
The Legacy
Staffel 3: Episode 9 Dramaserie 2017 Autor: Maya Ilsøe Musik: Magnus Jarlbo - Sune Martin - Sebastian Öberg Kamera: Erik Molberg Hansen

Wegen des Wasserprojekts geht es auf Grønnegaard drunter und drüber. Frederik hat erneut alle Hände voll zu tun. Gro ist mit ihrem großen Kunstwerk beschäftigt, aber bei dem Stück geht es nicht nur um sie, sondern die gesamte Familie. Vor allem bei Frederik und Solveig sorgt es für Schwierigkeiten. Indes nimmt Signes Zukunft eine ungeahnte Wendung und sie muss eine Entscheidung treffen, die die gesamte Familie betrifft. Ist diese dafür gewappnet? Als die Künstlerin Veronika Grønnegaard stirbt, hinterlässt sie ihr Haus ausgerechnet der unehelichen Tochter. Zwischen Veronikas vier Kindern beginnt daraufhin der Erbschaftskrieg. Die mittlerweile erwachsenen Geschwister sind durch die unverwechselbare Erziehung ihrer exzentrischen Mutter auf unterschiedlichste Art und Weise geprägt. Dunkle Geheimnisse treten zutage, ein modernes Sittengemälde wird gezeichnet und immer mehr tritt eine Frage in den Fokus: Was bedeutet in der heutigen Zeit, in der klassische Familienstrukturen längst aufgebrochen wurden und die Gesellschaft ihr Gesicht drastisch verändert hat, eigentlich noch Familie?

Mikkel Arndt ("Aksel") - Pernilla August ("Karin") - Simon Bennebjerg ("Nick") - Lena Maria Christensen ("Solveig Riis Grønnegaard") - Henrik Birch ("Klaus") - Carsten Bjørnlund ("Frederik Grønnegaard") - Trond Espen Seim ("Robert Eliassen") - Lene Maria Christensen ("Solveig Riis Grønnegaard") - Trine Dyrholm ("Gro Grønnegaard") - Karla Loekke ("Hannah Groennegaard") - Mikkel Boe Følsgaard ("Emil Grønnegaard") - Peter Gantzler - Marie Bach Hansen ("Signe Larsen")
Serie
01:45
30min
Lindenstraße
Doktor Dressler Familienserie, Deutschland 2019 Regie: Verena S. Freytag Autor: Michael Meisheit Musik: Triplet Studios; Jürgen Knieper Kamera: Kai-Uwe Schulenburg

Andy legt sich mächtig ins Zeug, um Gabi und Helga zu beweisen, dass er den Haushalt allein stemmen kann. Als der Strom ausfällt und Andy zum Kochen in Iffis Küche umziehen muss, verbeißt er sich zunehmend in seine Aufgabe. Werden seine beiden kritischen WG-Mitbewohnerinnen das als Scheitern auslegen? Zum Unmut von Johannes bekommt Nina am Feiertag Besuch von ihrer Chefin. Diese hat tatsächlich ein rechtextremes Netzwerk innerhalb der Münchener Polizei ausgemacht und bittet Nina um Hilfe. Daraufhin versucht Nina Klaus zu überzeugen, gemeinsam mehr über ein geplantes Treffen der Rechten herauszufinden. Dressler ist niedergeschlagen. Besorgt versucht Jack, ihn mit einer spontan organisierten Feier aufzumuntern. Dafür schreckt sie auch nicht vor einem manipulierten Stromausfall zurück. So kommt es, dass Dressler einen wunderbaren Abend mit seiner Familie und Freunden verbringt. Seit mehr als 25 Jahren ist Hans W. Geissendörfers Soap-Klassiker mittlerweile auf Sendung. So konnte schon mehr als eine Generation miterleben, was die Familien und Singles in der Lindenstraße alles erleben. Immer wieder werden auch politische Ereignisse aus dem realen Leben aufgegriffen.

Marie Luise Marjan ("Helga Beimer") - Jo Bolling ("Andy Zenker") - Andrea Spatzek ("Gabi Zenker") - Jacqueline Svilarov ("Nina Zöllig") - Felix Maximilian ("Johannes Diestl") - Ludwig Haas ("Dr. Ludwig Dressler") - Cosima Viola ("Jack Aichinger") - Moritz A. Sachs ("Klaus Beimer")
Info-Sendung
00:15
75min
Liebe auf Sibirisch
(Siberian Love) Dokumentation, Deutschland, Russland 2016 Regie: Olga Delane Autor: Frank Müller Kamera: Nikolai von Graevenitz

Olga Delane besucht ihre Verwandten in Sibirien, 23 Jahre nachdem sie nach Berlin gezogen ist. ''Ohne Ehemann bist du keine Frau'' - in Sibirien wird sie mit den traditionellen Ansichten ihrer Familie über das Leben und die Liebe konfrontiert. Über einen Zeitraum von vier Jahren hat Olga Delane das Alltagsleben ihrer Verwandten in dem kleinen sibirischen Dorf Onon-Borzya, tausend Kilometer östlich vom Baikalsee, begleitet. Ein Leben, das von Abhängigkeit, Dominanz und Einengung ebenso geprägt ist wie von Verbindlichkeit, Zusammenhalt, Sicherheit und Tradition. Es ist ein einfaches Leben mit traditionellen Werten, das die Bewohnerinnen und Bewohner führen. Früh aufstehen, die Kühe melken, Schweine mästen, den Traktor reparieren und Holz hacken. Der Mann ist der Herr im Haus, die Aufgabe der Frau ist es, Kinder zu kriegen und sich um den Haushalt zu kümmern. Abstrakte Begriffe wie Liebe, Freiheit oder die Emanzipation der Frau scheinen in diesem pragmatischen Lebensentwurf keinen Platz zu finden. ''Warum gibt es hier keinen Feminismus?'', fragt Olga ihre Tante Galja. ''Feminismus? Was ist das?'', antwortet sie. Ihr Dokumentarfilm zeigt, wie sich das Rollenbild in den Familien über viele Generationen verfestigt hat. Aber auch die Zerrissenheit der heranwachsenden Generation, zwischen traditionellen Werten und dem Traum nach Selbstverwirklichung. Mit ''Liebe auf Sibirisch'' ist Olga Delane ein intensiver und humorvoller Film gelungen, der unverfälschte Einblicke in das Leben und Lieben in einem sibirischen Dorf gibt und ganz universell der Frage nachgeht, worin das Geheimnis einer glücklichen Partnerschaft besteht.

Info
01:30
45min
Ethik oder Etikettenschwindel?
Biofleisch zwischen Tierwohl und Trittbrettfahrern Dokumentation, Deutschland 2019

Ethik oder Etikettenschwindel? Biofleisch zwischen Tierwohl und Trittbrettfahrern Jeder Deutsche isst im Schnitt 60 Kilo Fleisch pro Jahr. Viele sind bereit, mehr Geld zu bezahlen, wenn das Fleisch vom Biohof kommt. Aber wie biologisch geht es dort wirklich zu? Die Filmautorin hat Biobauern und Funktionäre, Verbraucher und Politiker aufgesucht und befragt. Und sie hat zusammen mit Tierschützern die zum Teil erschütternden Zustände in Betrieben und Schlachthöfen dokumentiert, die trotzdem das Label ''Bio'' tragen. Was kann man als Kunde und Konsument tun, um echte Biolandwirte zu fördern und nicht auf die falschen Versprechungen der Trittbrettfahrer hereinzufallen? Unzulängliche EU-Verordnungen lassen den Biofleischproduzenten so viele Spielräume, dass die Haltungsbedingungen der angeblich glücklicheren Tiere sich nur wenig von der konventionellen Tierhaltung unterscheiden. Und bei der Schlachtung sieht es oft nicht besser aus: Am Ende ihres Lebens erleiden die meisten ''Biotiere'' - oft nach einem langen Transport - denselben Tod wie ihre Leidensgenossen aus konventioneller Haltung. Auf manchen Schlachthöfen wird der Tierschutz im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten. Aber weil man für das Label ''Bio'' höhere Preise verlangen kann, sind längst Trittbrettfahrer unterwegs, denen das Tierwohl viel weniger am Herzen liegt als eine hohe Rendite. Ökoprodukte erobern den Massenmarkt, und das schadet vor allem den ''echten'' Biobauern, die sich ernsthaft um das Wohl ihrer Tiere bemühen. Denn beim Preiskampf um das billigste Biofleisch können sie nicht mithalten. Dazu kommen noch gesetzliche Hürden. Bauern, die sich zum Beispiel für eine sanfte Schlachtung am Hof ohne Transportwege einsetzen, bekommen bürokratische Steine in den Weg gelegt.

Film
00:05
100min
Tannbach - Schicksal eines Dorfes: Mein Land, dein Land
(Line of Separation) Staffel 1: Episode 3 Drama, Deutschland 2014 Regie: Alexander Dierbach Autor: Josephin von Thayenthal - Robert von Thayenthal Kamera: Clemens Messow

Die Spaltung Deutschlands durch die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs nimmt immer deutlichere Konturen an. In Tannbach verläuft die Grenze mitten durch den Ort und durch ganze Familien. Während der verwitwete Graf Georg von Striesow im Westen einen Neuanfang versucht, passen sich seine Tochter Anna und ihr Mann Friedrich Erler im Ostteil den neuen politischen Gegebenheiten an. Als fleißige Neubauern bewirtschaften sie eine Parzelle des enteigneten Gutes von Annas Eltern und gründen eine eigene Familie. Bald schon geraten die beiden jedoch gefährlich zwischen die Fronten. Die Kleinstadt Tannbach beherbergt in den den letzten Tages des Zweiten Weltkriegs Deserteure, Opportunisten und einige verbliebene Anwohner. An der Grenze zwischen Thüringen und Bayern geht es den Einzelschicksalen nur ums Überleben und die Zeit nach dem Krieg hält viele Wirrungen bereit. Zunächst wird das Gebiet von den Amerikanern besetzt, später beanspruchen die Russen einen Teil.

Henriette Confurius ("Anna von Striesow") - Heiner Lauterbach ("Georg von Striesow") - Jonas Nay ("Friedrich Erler") - Nadja Uhl ("Liesbeth Erler") - Martina Gedeck ("Hilde Vöckler") - Alexander Held ("Franz Schober") - Ronald Zehrfeld ("Konrad Werner") - Ludwig Trepte ("Lothar Erler") - Peter Schneider ("Adolf Herrmann") - Max Schmidt ("Egon Kratzer") - Florian Brückner - Johanna Bittenbinder - Maria Dragus