Was kommt am 15.07.2020 im TV-Programm?

Folgesendung
Serie
01:40
45min
In aller Freundschaft
In aller Freundschaft
Sender: ARD
Herz und Maschine Staffel 19: Episode 31 Arztserie, Deutschland 2016 Regie: Mathias Luther Autor: Aglef Püschel Musik: Paul Vincent - Oliver Gunia Kamera: Bernhard Wagner - Michael Ferdinand

Für Dr. Kathrin Globisch beginnt der Tag turbulent. Bei der Suche nach ihrem Ladekabel findet sie einen Verlobungsring. Als sie Alexander Weber darauf anspricht, bestätigt er indirekt ihren Verdacht, doch der richtige Antrag soll erst am Abend in einem Restaurant erfolgen. In der Sachsenklinik erwartet Kathrin eine ängstliche Patientin, Anna Thewe, die mit ihrer Gallenblasen-Operation plötzlich nicht mehr einverstanden ist. Sie befürchtet, nicht mehr aus der Narkose aufzuwachen. Kathrin kann Frau Thewe überzeugen, dem Eingriff doch zuzustimmen. Während der Gallen-OP verliert Dr. Globisch plötzlich das Bewusstsein und reißt im Sturz den Beatmungsschlauch vom Narkosegerät. Sie wird umgehend notversorgt. Nun muss geklärt werden, was hinter Kathrins plötzlichem Zusammenbruch steckt. Dr. Lea Peters liest im Blog von Jenne Derbeck von dessen Kopfschmerzen und Schwindel. Sie erschrickt: Beides sind Symptome, die auf eine drohende Ruptur seines Hirn-Aneurysmas schließen lassen! Lea macht sich sofort auf die Suche nach ihm und findet ihn mitten in der Wildnis. Jenne wiederum gibt gleich zu, dass er sie mit dem Gerede von Kopfschmerzen und Schwindel testen wollte. Dass sie gleich zu ihm gekommen ist, beweist in seinen Augen ihr Interesse an ihm. In der Leipziger Sachsenklinik zieht das Kollegium an einem Strang. Auch wenn der Krankenhausalltag fast immer reibungslos abläuft, gibt es jedoch emotionale Turbulenzen. Die engagierten Ärztinnen und Ärzte brauchen auch mal eine starke Schulter zum anlehnen.

Heio von Stetten ("Alexander Weber") - Patrick Kalupa ("Jenne Derbeck") - Christine Schmidt-Schaller ("Anna Thewe") - Jürgen Haug ("Gustav Thewe") - Lana-Sophie Böhm ("Hanna Globisch") - Thomas Rühmann ("Dr. Roland Heilmann") - Andrea Kathrin Loewig ("Dr. Kathrin Globisch") - Bernhard Bettermann ("Dr. Martin Stein") - Alexa Maria Surholt ("Sarah Marquardt") - Thomas Koch ("Dr. Philipp Brentano")
Film
23:30
95min
Salt and Fire
Salt and Fire
Sender: ZDF
Thriller, USA, Bolivien, Frankreich, Deutschland, 2016 Autor: Werner Herzog Musik: Ernst Reijseger Kamera: Peter Zeitlinger

Dr. Laura Sommerfeld, eine Forscherin, ist mit ihren Kollegen Dr. Arnold Meier und Dr. Fabio Cavani auf einem Flug nach Bolivien, um das Phänomen des Diablo Blanco zu untersuchen. Als sie am Flughafen in La Paz ankommen, erwartet sie lediglich eine Gruppe bewaffneter Männer als Empfangskomitee der Regierung, die sie bitten, in ein kleineres Flugzeug nach Oruro zu steigen, wo sie dann vom Minister in Empfang genommen werden sollen. Nach der Landung wird jedoch klar, dass der Minister hier nicht auf die Forscher wartet. Meier und Cavani werden in einen Kampf verwickelt und die Drei werden mit Augenbinden in Transportern wegefahren. Es wird klar, dass es sich hier um eine Geiselnahme handelt. In einer Hacienda angekommen, werden sie in unterschiedliche Zimmer gebracht, wo Meier und Cavani von einem schweren Durchfall außer Gefecht gesetzt werden. Laura bleibt verschont und verbringt viel Zeit mit dem Anführer der Geiselnehmer, dem ''Maskenmann'', zu dem sie sich auf seltsame Art hingezogen fühlt. Es entsteht eine ungewöhnliche, fast magische Dynamik zwischen den beiden. Laura gewinnt durch ihre einfühlsame Art das Vertrauen des Geiselnehmers, und sie unterhalten sich auch über sehr private Dinge. Er verrät ihr sogar seinen echten Namen: Matt Riley. Sie sprechen unter anderem auch über anamorphe Kunst, und Riley erzählt Laura begeistert von den Gemälden im Kloster Santissima Trinità dei Monti in Rom. Doch dann muss Laura überstürzt ihre Sachen packen und wird ohne jegliche Erklärungen wieder in den Transporter gesteckt - alleine und ohne ihre beiden Kollegen. Auf der Fahrt, von der sie nicht weiß, wohin sie führt, erklärt ihr Riley das Phänomen des Supervulkans Uturuncu, der unter der Salzwüste schwelt. Als sie zum Salzsee Diablo Blanco kommen, von dem Riley erzählt, dass er sich 2000 Quadratkilometer jährlich ausbreitet- eine Katastrophe für die Menschen in dieser Region, erfahren wir den Grund der Reise: Riley setzt Laura und zwei blinde Jungen, die in einem zweiten Transporter warten, auf einer Insel in dieser Salzwüste aus und lässt sie daraufhin alleine. Nach einem kurzen Schock versteht Laura, dass sie jetzt auf sich gestellt ist und das Beste aus der Situation machen muss. Sie baut aus den Planen und Stöcken ein Lager für sich und die Jungs und wird sich in den nächsten Tagen gut um die beiden kümmern, sich mit ihnen anfreunden und innige, mütterliche Momente mit ihnen erleben. Sie kann sich nicht erklären, warum sie hier ist, entwickelt aber Gefühle zu den hilflosen und zarten Kindern.

Veronica Ferres ("Laura") - Michael Shannon ("Matt Riley") - Gael García Bernal ("Dr. Fabio Cavani") - Volker Michalowski ("Dr. Arnold Meier") - Lawrence Krauss ("Krauss / Aristidis") - Anita Briem ("Flight Attendant") - Danner Ignacio Márquez Arancibia ("Huascar") - Gabriel Márquez Arancibia ("Atahualpa")
Film
00:45
85min
Kommissar Dupin: Bretonisches Gold
Kommissar Dupin: Bretonisches Gold
Sender: SRF1
Staffel 1: Episode 3 Krimireihe, Deutschland 2015 Regie: Thomas Roth Autor: Gernot Gricksch Musik: Fabian Römer - Steffen Kaltschmid Kamera: Arthur W. Ahrweiler

Eigentlich hat Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) Feierabend, da erhält er einen überraschenden Anruf einer befreundeten Journalistin. Lilou Breval (Amira El Sayed) wirkt nervös und will ihn dringend in einer Saline im bretonischen Hinterland treffen. Doch dazu kommt es nicht mehr: Lilou verschwindet spurlos und Dupin entgeht nur knapp einem Heckenschützen. Alles deutet darauf hin, dass die Journalistin an einer Enthüllungsgeschichte über krumme Geschäfte der mächtigen Salzindustrie arbeitete. Obwohl er verletzt ist und die Gegend nicht zu seinem Revier gehört, nimmt Dupin die Ermittlungen auf eigene Faust auf. Dabei wird er ebenso tatkräftig wie unrechtmässig von seinen Inspektoren Kadeg (Jan Georg Schütte) und Riwal (Ludwig Blochberger) unterstützt. Von Ségolène Laurent (Barbara Philipp), der unterkühlten Chefin eines internationalen Salzkonzerns, erhält Dupin keine brauchbaren Informationen. Die beiden Brüder Paul (David Bennent) und Maxime Daeron (Marc Hosemann), in deren traditionsreichen Salzgärten Lilou Dupin treffen wollte, geben sich unwissend und unschuldig und wecken gerade deshalb das Misstrauen des Kommissars. Als Lilou schliesslich tot aufgefunden wird, ist Dupin fassungslos - und forscht umso verbissener weiter, was die ortsansässige Commissaire Rose (Annika Kuhl) aber gar nicht gerne sieht. Doch Dupin lässt sich nicht aufhalten. Durch Lilous Tod ist die Sache für ihn mehr als nur ein Fall - diesmal ist es persönlich. Der eigenwillige Commissaire Georges Dupin wird von Paris in die Bretagne nach Concarneau strafversetzt, und da er gewohnt ist, in der Großstadt zu leben, hat er Probleme, sich in der bretonischen Provinz zurechtzufinden. Weil auch die Bretonen sehr eigenwillig und Fremden gegenüber reserviert sind, muss sich Dupin durch gute Ermittlungsarbeit Respekt verschaffen und lernen, sich an die Lebensgewohnheiten der Einheimischen anzupassen. Hierbei wird er auch von seiner Sekretärin Nolwenn unterstützt, die ihm Tipps zu den Eigenarten der Bretonen gibt. Im Verlauf der Serie steigt der Respekt seines Umfelds und er wird nicht mehr, wie anfangs, als Tourist aus dem Ausland behandelt. Seine „Pariser Herkunft“ lässt sich im Verlauf aber dennoch nicht immer ganz abschütteln.

Pasquale Aleardi ("Georges Dupin") - Jan Georg Schütte ("Kadeg") - Ludwig Blochberger ("Riwal") - Annika Blendl ("Nolwenn") - Annika Kuhl ("Commissaire Rose") - Marc Hosemann ("Maxime Daeron") - David Bennent ("Paul Daeron") - Katrin Bühring ("Céline Cordier") - Chiara Schoras ("Cathérine Daeron") - Heribert Sasse ("Monsieur Lambusch") - Barbara Philipp ("Ségolène Laurent") - Maddalena Noemi Hirschal ("Juliette Burgiot") - Amira El Sayed ("Lilou Breval") - Alexander Hörbe ("Chefredakteur")
Film
23:40
95min
Happy Hour
Happy Hour
Sender: WDR
Komödie, Deutschland, 2015 Regie: Franz Müller Musik: Cherilyn MacNeil Kamera: Bernhard Keller

Hans-Christians (HC) Frau ist mit einem anderen Mann abgehauen und hat ihn zu Hause mit den Kindern sitzen gelassen. Seine beiden ältesten Freunde Wolfgang und Nic beschließen, ihn auf andere Gedanken zu bringen und spontan zu einem Kurzurlaub in Wolfgangs Ferienhaus an der irischen Küste aufzubrechen. Dort angekommen versuchen die beiden Freunde, HC von seinem Loser-Habitus zu kurieren. Sie wollen ihm das Nein-Sagen beibringen. Er sei einfach zu nett für die Welt und vor allem für seine Ex-Frau. Außerdem bräuchte er dringend Ablenkung - sprich andere Frauen. Die ersten Versuche, Frauen abzuschleppen, scheitern jämmerlich. Aber eines Abends lernen sie im Pub die drei Freundinnen Beckie, Fiona und Kat kennen. Fiona und Kat ergreifen selbst Initiative. Und auf einmal ist es mit der Hilfe, die Wolfgang und Nic HC angedeihen lassen wollten, nicht mehr allzu weit her - denn wer leer ausgeht, ist HC.Wolfgang verliebt sich in Kat. Langsam wird klar, dass seine viel gepriesene Ehe zu Hause nur noch auf dem Papier existiert. Doch auch mit der neuen Frau stellt er sich nicht gerade geschickt an, hat Angst, die Kontrolle zu verlieren. Als Nic aus einer Laune heraus mit Kat im Bett landet, ist das mehr ein Unfall, den beide gern ganz schnell vergessen würden. Aber Wolfgang erfährt davon - und die Situation explodiert. Er beschuldigt Nic und HC, keine echten Freunde zu sein. In einer wilden Holzhackaktion, bei der am Ende Blut fließt, raufen sich die drei wieder zusammen.Wolfgangs Verhältnis zu Kat bleibt allerdings gestört, obwohl sie sich bei ihm entschuldigt. Er kommt nicht darüber hinweg, dass sie mit seinem Freund im Bett war. Und HC? Der will einfach nur nach Hause. Er sehnt sich nach seinen Kindern. Wolfgang will ihn überreden, noch ein paar Tage zu bleiben. Er redet auf ihn ein, bis HC endlich den Mund aufmacht. Und auf einmal kann er ''Nein'' sagen. Und wie!

Simon Licht ("Wolfgang") - Alexander Hörbe ("H.C.") - Mehdi Nebbou ("Nic") - Susan Swanton ("Kat") - Christine Deady ("Fiona") - Tanya Flynn ("Beckie") - Daniela Lebang ("Amelie") - Tom Murphy ("Brian") - Des Ronan ("Ruadhan") - Barbara Schwarz ("Britta")
Info-Sendung
00:40
25min
Ein Opfer des Staates
Ein Opfer des Staates
Sender: 3sat
(Reporter) Menschen, Schicksal, Abenteuer Reportagereihe, Schweiz 2019

Rolf Horst Seiler versteckte sich 40 Jahre lang im Wald. So wollte er sich dem Zugriff der Behörden entziehen. Seiler gehört zu den 60 000 Opfern von ''administrativen Zwangsmaßnahmen''. Deren Grundrechte wurden in der Schweiz im 20. Jahrhundert systematisch verletzt. Anfang der 1960er-Jahre, Seiler war kaum volljährig, begann sein jahrzehntelanger Leidensweg. Er galt als arbeitsscheuer Tunichtgut, der entmündigt und umerzogen gehörte. Um sich dem Zugriff der Behörden zu entziehen, sah er nur einen Ausweg: Er versteckte sich im Wald. Lange Ruhe hatte er allerdings nie. Teilweise wurde er administrativ versorgt. Man wollte versuchen, aus ihm ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu machen. Teilweise landete er hinter Gittern, weil er delinquent war. Meist ging es um Vagabundismus oder Zechprellerei. Wenn er es im Winter nicht mehr aushielt im Wald, quartierte er sich in einem Gasthof ein und konnte nicht bezahlen.Mindestens 60 000 Menschen wurden im 20. Jahrhundert in der Schweiz Opfer von behördlicher Willkür. Unter dem Titel ''administrative Versorgung'' wurden die Grundrechte von Betroffenen jahrzehntelang systematisch verletzt. Die Politik wehrte sich lange gegen eine ernsthafte historische Aufarbeitung und wies eine finanzielle Wiedergutmachung weit von sich. Das änderte sich unter Simonetta Sommaruga als Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD). Die Politik war unter Druck geraten, weil der Unternehmer Guido Fluri über 100 000 Unterschriften für eine Initiative gesammelt hatte, die Wiedergutmachung forderte. Die Schweiz entschuldigte sich offiziell und sprach einen Solidaritätsbeitrag von 25 000 Franken pro Opfer. Damit endete ein jahrzehntelanger Kampf - oder besser: Er hätte enden sollen.Rolf Horst Seiler ist weit davon entfernt, mit seiner Vergangenheit abzuschließen. Er besitzt schon ganze Berge von Akten und fordert immer mehr an. Er will alles darüber wissen, was ihm angetan wurde - und von wem. Reporter Simon Christen berichtet über die tragische Geschichte eines Menschen, von dem man heute weiß: Er wäre kein Fall für Zwangsmaßnahmen gewesen, sondern für die Invalidenversicherung. Ein Gutachten hat inzwischen festgestellt, dass er infolge einer schweren Hirnhautentzündung im Kindesalter sein Leben lang weitgehend erwerbsunfähig gewesen ist.

TV-Sendung
00:30
115min
Friedhof der Könige
Friedhof der Könige
Sender: arte
(Rak ti Khon Kaen) Drama, England, Frankreich, Deutschland, , USA, , , Norwegen 2015 Regie: Apichatpong Weerasethakul Kamera: Diego García

Eine Einheit thailändischer Soldaten wird von einer sonderbaren Form der Schlafkrankheit befallen. Weil die Armee nichts mit ihnen anzufangen weiß, werden sie in einer ausgemusterten Schule untergebracht, wo sich Angehörige, Ärzte, eine Gedankenleserin und ein paar Freiwillige um sie kümmern. Jenjira übernimmt die Pflege des alleinstehenden Itt. Wenn sie nicht an seinem Bett sitzt, den Schlafenden massiert oder ihm vorliest, flaniert sie durch die am Mekong liegende Stadt. Bei ihren Streifzügen erfährt Jenjira von zwei Geister-Prinzessinnen, dass die Schlafkrankheit vom alten ''Friedhof der Könige'' ausgelöst wurde, der unter der Schule liegt. Die verstorbenen Herrscher entzögen den Soldaten ihre Energie, um damit ihre Kämpfe im Jenseits auszufechten. In den kurzen Wachphasen Itts gehen er und Jenjira essen oder ins Kino. Doch bevor sie sich wirklich nahekommen können, schläft Itt wieder ein. Mit Hilfe des Mediums Keng dringt Jenjira daraufhin in Itts Unterbewusstsein ein und bemerkt, dass sie sich in ihren sich überschneidenden Träumen begegnen können.

Jenjira Pongpas ("Je") - Jenjira Pongpas Widner ("Jenjira") - Banlop Lomnoi ("Itt") - Jarinpattra Rueangram ("Keng") - Petcharat Chaiburi ("Schwester Tet") - Tawatchai Buawat ("Meditationslehrer") - Sujittraporn Wongsrikeaw ("Göttin #1") - Bhattaratorn Senkraigul ("Göttin #2") - Sakda Kaewbuadee ("Teng")
Film
00:50
90min
Immer wieder anders
Immer wieder anders
Sender: hr
Beziehungsdrama, Deutschland 2014 Regie: Matthias Steurer Autor: Sophia Krapoth Musik: Michael Klaukien - Andreas Lonardoni Kamera: Maximilian Lips

Fast könnte man glauben, zwei Frischverliebte würden sich hier zärtlich küssen. Tatsächlich kommen Jan (Barnaby Metschurat) und Katja (Katharina Wackernagel) aber gerade vom Scheidungsrichter, der beendete, was vielversprechend begonnen hatte - ein harmonisches, ausgefülltes Ehe- und Familienleben. Der gemeinsame Hausbau war jedoch zu viel für ihre Beziehung. Während für Katja ein Traum in Erfüllung ging, war der Bau für Jan eine reine Qual. Er entzog sich immer mehr und begann eine Affäre. Als Katja hinter den Seitensprung kommt, gibt es für sie nur noch eine Konsequenz: Scheidung. Komischerweise ist das Tischtuch zwischen den beiden nach der Scheidung aber nicht wirklich zerschnitten. Jan, bislang im ungeliebten Dasein als Steuerberater gefangen, ändert radikal sein Leben und pachtet ein Restaurant. Katja erlebt plötzlich einen ''neuen'' Jan - und verliebt sich wieder in ihn. Ausgerechnet jetzt beginnt dieser eine Beziehung mit der bezaubernden Kellnerin Aimee (Laura de Boer). Und so geht das Hin und Her munter weiter. In den kommenden elf Jahren lassen beide sich auf andere Partner ein, scheitern und entdecken ihre Gefühle zueinander neu - dummerweise nie gemeinsam. Ihnen fehlt das rechte Timing, und so steht Katja schließlich vor der Hochzeit mit ihrem soliden Kollegen Bernhard (Sebastian Bezzel). Jan muss etwas unternehmen. Eine Beziehung bedeutet harte Arbeit, in guten wie in schlechten Zeiten. Das müssen Katharina Wackernagel und Barnaby Metschurat in diesen modernen Szenen einer Ehe jeweils für sich herausfinden. Die unsentimentale Romanze protokolliert das wechselseitige Verfehlen eines Paares, das sich mit seinen Wünschen, Träumen und Enttäuschungen immer wieder direkt an den Zuschauer wendet. Neben Wackernagel und Metschurat sind Laura de Boer als zartgliedrige Französin, Sebastian Bezzel als sensibler Lehrerkollege und Maren Kroymann als Jans fordernde Mutter zu sehen. Die lebensnahe Geschichte stammt aus der Feder von Sophia Krapoth und wurde von Matthias Steurer inszeniert.

Katharina Wackernagel ("Katja") - Barnaby Metschurat ("Jan") - Sebastian Bezzel ("Bernhard") - Laura de Boer ("Aimee") - Maren Kroymann ("Beeke") - Oliver Bröcker ("Robert") - Tina Amon Amonson ("Lisa") - Mindor Behrens ("Jakob als Kind") - Maximilian Werner ("Jakob als Teenager") - Marleen Quentin ("Elisa als Kind") - Sophia Boehme ("Elisa als Teenager") - Albrecht Ganskopf ("Standesbeamter") - Kim Riedle ("Annika")
Film
00:15
90min
Die Heilerin 2
Die Heilerin 2
Sender: ORF2
(Die Heilerin (2)) Drama, Österreich, Deutschland 2008 Regie: Holger Barthel Autor: Felix Mitterer Kamera: Peter von Haller

Halfried Seelig wird nach früheren Anfeindungen inzwischen weithin dafür anerkannt, was sie macht. Ihre Tochter Marion versucht nach der Trennung von ihrem Mann Thomas in ihrer ehemaligen Heimat erneut Wurzeln zu schlagen. Leicht wird es ihr nicht gemacht, besonders nicht von ihrer heranwachsenden Tochter Laura. Anstatt sich wie alle anderen Mädchen ihres Alters auf Partys und mit Buben herumzutreiben, verkriecht sie sich eigenbrötlerisch in ihrer ganz eigenen Welt, in der ähnliche Erscheinungen möglich sind wie für ihre Großmutter Halfried. Doch die Welt der Toten, mit der Laura in Kontakt tritt, ist zwar faszinierend, aber eben doch eine Welt, in der die Lebenden nichts verloren haben sollten. Halfried spürt, dass Laura die gleiche Fähigkeit wie sie selbst hat, und hilft Laura dabei, sich zurecht zu finden.

Ruth Drexel ("Halfried Seelig") - Geno Lechner ("Dr. Marion Fischer") - Lea Kurka ("Laura") - Branko Samarovski ("Dr. Rudi Seelig") - Peter Benedict ("Dr. Thomas Fischer") - Harald Windisch ("Dr. Christoph Ostermann") - Elisabeth Orth ("Kino-Leni") - Cornelius Obonya ("Ferdinand / Josef") - Hans Kremer-Gleiss ("Generaldirektor Schober") - Barbara De Koy ("Frau Lechner") - Carola Bambas ("Verena") - Laurence Rupp ("Stefan")
Serie
01:45
50min
Outlander - Die Highland-Saga
Outlander - Die Highland-Saga
Sender: ORF2
(Outlander) Die Bakra Staffel 3: Episode 12 Fantasyserie, USA 2016 Regie: Charlotte Brandström Autor: Luke Schelhaas Musik: Bear McCreary Kamera: Alasdair Walker

Ian gerät in Jamaika in die Fänge der männermordenden ''Bakra''. Ungewollt liefert er ihr triftige Gründe, sich Jamie zu schnappen. Dieser ist zusammen mit Claire gerade auf der Insel angekommen, um seinen Neffen zu finden. Auf dem Sklavenmarkt kaufen die beiden einen Afrikaner frei, in der Hoffnung, er würde ihnen bei der Sache helfen. Als die Frasers der Einladung des neuen Gouverneurs zu einem Ball folgen, begegnet das Paar ehemaligen Verbündeten aber auch Feinden, die ihre Mission gefährden könnten. US-amerikanische Fantasy-Abenteuerserie nach der „Highland-Saga“ von Diana Gabaldons um die Krankenschwester Claire, die sich im Zweiten Weltkrieg um die verletzten Soldaten kümmert. Durch einen merkwürdigen Zufall wird sie in die Zeit vor 200 Jahren zurückversetzt, wo sie verfolgt und schließlich zwangsverheiratet wird …

Sam Heughan ("James 'Jamie' MacKenzie Fraser") - Caitriona Balfe ("Claire Beauchamp Randall / Fraser") - César Domboy ("Fergus") - John Bell ("Ian Murray") - Matthew Dylan Roberts ("Auctioneer") - Lotte Verbeek ("Mrs. Abernathy") - David Berry ("Lord John Grey") - Lauren Lyle ("Marsali") - Keith Fleming ("Lesley") - James Allenby-Kirk ("Hayes")