Was kommt am 25.08.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
TV-Sendung
20:15
90min
Polizeiruf 110: Heimatliebe
Krimireihe, Deutschland 2019 Regie: Christian Bach Musik: Martin Rott Kamera: Wolfgang Aichholzer

Wojciech Sekula (Grzegorz Stosz) lebt mit seinem Sohn Tomasz (Joshio Marlon) und seiner Frau Jenny (Anna König) auf einem Bauernhof in Zimowe Pole nahe der Oder. Jenny ist unglücklich in dem kleinen polnischen Dorf und würde am liebsten mit Mann und Stiefsohn in Deutschland, wo sie herkommt, neu anfangen. Doch ihr Mann ist nicht für die Idee zu begeistern. Eines Nachts werden alle Kühe des Familienbetriebs brutal getötet. Kinder finden einen abgetrennten Finger auf dem Feld. Und kurz darauf stirbt Wojciech nach einem erneuten Überfall auf seinen Hof. Wie passt all das zusammen? Wer hasst die Familie Sekula so sehr, dass er über Leichen geht? Die Kommissare Olga Lenski (Maria Simon) und Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) beginnen ihre Ermittlungen. Unter Verdacht gerät der ältere Bruder des Toten, Andrzej Sekula (Marcin Pietowski), der vom Vater als Hofbesitzer enterbt wurde. Unklar ist auch die Rolle von Bürgermeister Roland von Seedow-Winterfeld (Hanns Zischler). Wie sich zeigt, ist er ein alter Bekannter von Olga Lenski ... Sie können das Video zum Film nach Ausstrahlung drei Monate lang in der Das Erste Mediathek abrufen - unter www.DasErste.de/Mediathek. Der ''Polizeiruf 110: Heimatliebe'' ist eine Produktion der EIKON Media GmbH im Auftrag des rbb für Das Erste. Regie führte Christian Bach, der auch das Drehbuch schrieb. Was der ''Tatort'' für Westdeutschland war, war der ''Polizeiruf 110'' für die ehemalige DDR. Aufgrund der hohen Qualität und Beliebtheit bei den Zuschauern überlebte das Format auch die Wiedervereinigung. Seitdem läuft die Krimiserie als gesamtdeutsche Ausstrahlung auch mit westdeutschen Kommissaren und Einsatzorten.

Maria Simon ("Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski") - Lucas Gregorowicz ("Kriminalhauptkommissar Adam Raczek") - Hanns Zischler ("Roland Seedow") - Gudrun Ritter ("Helena von Seedow-Winterfeld") - Grzegorz Stosz ("Wojciech Sekula") - Joshio Marlon ("Tomasz Sekula") - Anna König ("Jenny Sekula") - Marcin Pietowski ("Andrzej Sekula") - Waldemar Kobus ("Bernd Emil Jaschke") - Tadeusz Chudecki ("Marek Majewski")
Info-Sendung
19:30
45min
Terra X: Mythos Burg
(Terra X) Bollwerk der Macht Dokureihe, Deutschland 2019

Mythos Burg (2/2) - Bollwerk der Macht Dieser Teil der ''Terra X''-Reihe ''Mythos Burg'' beleuchtet die Burg als erfolgreichen Wehrbau und taucht mit großen Bildern und Reenactments tief in die Welt des Mittelalters ein. Was sind die raffiniertesten Wege, eine Burg zu erobern? Und wie kann eine Burgbesatzung einer monatelangen Belagerung standhalten? Diese Folge lässt auf wissenschaftlicher Basis berühmte Burgen wiederauferstehen. Sie waren einst das weithin sichtbare Statussymbol der Macht. Burgen waren Wirtschaftszentren, Heimstatt von Raubrittern und Schauplätze von Kriegen. Hinter ihren steinernen Mauern wurden kostbarste Schätze verwahrt, und angeblich schmorten in dunklen Kerkern Gefangene bis an ihr Lebensende. Bis heute entführen uns Burgen in eine Welt der Märchen und Legenden. Was ist wahr, und was ist Mythos? In der Folge ''Bollwerk der Macht'' fokussiert die ''Terra X''-Reihe die Burg als strategischen Wehrbau. Wie entwickelten sich die ersten Burgentypen zu wehrhaften Festungen? Was sind die erfolgreichsten Methoden, eine Burg zu erobern oder zu halten? Wissenschaftler zeigen etwa mit einem originalgetreuen Nachbau, wie durchschlagskräftig und zielgenau die Blide - ein schweres Wurfgerät des Mittelalters - Burgen angreifen und zerstören konnte. International renommierte Wissenschaftler erklären in Experimenten die neuralgischen Stellen einer Burg und zeigen auf, wie Burgherren ihre Bollwerke gegen die fortschreitende Entwicklung der Feuerwaffen rüsteten. Fotorealistische 3-D-Animationen lassen aus realen Ruinen berühmter Burgen mächtige Festungen werden und beleuchten, wie der Mythos ''Burg'' entstehen konnte.

Spielfilm
20:15
90min
Ella Schön: Das Ding mit der Liebe
(Ella Schön) Staffel 1: Episode 2 Melodram, Deutschland 2018 Regie: Maurice Hübner Autor: Elke Rössler Musik: Martina Eisenreich Kamera: Moritz Anton

Ella steigt mit ihrem abgebrochenen Referendariat in der Tasche bei Kollkamp in der Kanzlei ein und kümmert sich fortan um die Probleme der Fischländer. Als die schwangere Köchin Josi gefeuert wird, bringt Christina Ella ins Spiel. Ella arbeitet sich in den Fall ein und entdeckt Ungereimtheiten bezüglich des Zeitpunkts der Schwangerschaft. Hinter den Fakten entblättert sich ein berührendes Familiendrama. Als auch noch Jannis zarte Versuche startet, sie näher kennenzulernen, macht Ella erst einmal dicht. Egal, wo man hinschaut, überall Gefühlskram. Mithilfe von Christina, die herzlich, aber bestimmt, Ellas Eigenheiten für die Umwelt übersetzt, löst Ella den Fall und führt alle Beteiligten zu einer versöhnlichen Einigung. Und Jannis darf sich über eine unerwartete Nachricht von Ella freuen. Nach dem Tod ihrer Mannes erbt Ella Schön (Annette Frier) nicht nur ein Haus nebst Schulden, sondern auch des Gatten „Zweitfrau“ samt Kinder, die in dem Haus leben. Ella hat Asperger und sagt immer genau, was sie denkt und fühlt. Die neue Situation überfordert sie erst heillos. Aber dann kriegt Ella doch die Kurve.

Annette Frier ("Ella Schön") - Julia Richter ("Christina Kieper") - Rainer Reiners ("Kollkamp") - Josef Heynert ("Jannis") - Reiner Schöne ("Teetz") - Anna Unterberger ("Josi") - Maximilian Ehrenreich ("Ben Kieper") - Zora Müller ("Klara Kieper") - Artjom Gilz ("Marko") - Max Radestock ("David")
Spielfilm
20:15
105min
London Has Fallen
Actionfilm, USA, England, Bulgarien 2016 Regie: Babak Najafi Autor: Creighton Rothenberger - Katrin Benedikt - Christian Gudegast - Chad St. John - Seth M. Sherwood Musik: Trevor Morris Kamera: Ed Wild

Details gibt es im entsprechenden Pluspaketsender.

Gerard Butler ("Mike Banning") - Aaron Eckhart ("Benjamin Asher") - Morgan Freeman ("Vizepräsident Trumbull") - Angela Bassett ("Lynn Jacobs") - Alon Aboutboul ("Aamir Barkawi") - Charlotte Riley ("Jacquelin Marshall") - Robert Forster ("General Edward Clegg") - Melissa Leo ("Verteidigungsministerin Ruth McMillan") - Radha Mitchell ("Leah") - Sean O'Bryan ("Director Ray Monroe") - Shivani Ghai ("Amal Mansoor") - Elsa Mollien ("Viviana Gusto") - Nikesh Patel ("Pradhan") - Colin Salmon ("Chief Hazard") - Dilyana Bouklieva ("Polizistin") - Andrew Pleavin ("Bronson") - Mehdi Dehbi ("Sultan Mansoor") - Patrick Kennedy ("John Lancaster") - Mark Preston ("Secret Service-Agent") - Waleed Zuaiter ("Kamran Barkawi") - Philip Delancy ("Jacques Mainard") - Michael Wildman ("Agent Voight") - Bryan Larkin ("Davies") - David Olawale Ayinde ("Polizeisicherheitsoffizier") - Jorge Leon Martinez ("Secret Service-Agent") - Mac Pietowski ("Secret Service-Agent") - Adel Bencherif ("Raza Mansoor") - Martin Petrushev ("Reaper-Pilot") - Jackie Earle Haley ("Deputy Chief Mason") - Owen Davis ("JSOC-Offizier") - Lucy Newman-Williams ("Gehilfe") - Julian Kostov ("Gehilfe") - Stacy Shane ("Berater") - Penny Downie ("Home Secretary Rose Kenter") - Guy Williams ("britischer Premier Leighton Clarkson") - Terry Randall ("Met-Polizist") - Deborah Grant ("Doris") - Nancy Baldwin ("Bundeskanzlerin Agnes Bruckner") - Nigel Whitmey ("kanadischer Premier Robert Bowman") - Julia Montgomery Brown ("Bowmans Frau") - Alex Giannini ("Antoni Gusto")
Spielfilm
20:05
95min
Akte Grüninger
live Drama, Schweiz, Österreich 2013 Regie: Alain Gsponer Autor: Bernd Lange Musik: Michael Pogo Kreiner - Richard Dorfmeister Kamera: Matthias Fleischer

Februar 1939: Obwohl die Schweizer Grenze seit rund einem halben Jahr für Flüchtlinge geschlossen ist, gelangen weiterhin Hunderte von Menschen ohne gültiges Visum ins Land, namentlich im Grenzgebiet zu Deutschland und dem von Hitler ''heimgeholten'' Österreich. Zur Abklärung der Hintergründe dieser offensichtlich illegalen Einreisen leitet der Chef der Eidgenössischen Fremdenpolizei, Heinrich Rothmund (Robert Hunger-Bühler), eine Untersuchung ein. Polizeiinspektor Robert Frei (Max Simonischek), ein junger, ehrgeiziger und autoritätsgläubiger Beamter, wird in den Kanton St. Gallen beordert. Dort kommt er im Rheintal einem Hilfssystem auf die Spur, das von breiten Teilen der Bevölkerung getragen und vom St. Galler Kantonspolizei-Kommandanten Paul Grüninger (Stefan Kurt) nicht nur stillschweigend geduldet, sondern aktiv unterstützt wird. Im Laufe der Ermittlungen erhärtet sich Freis Verdacht. Grüninger lässt Flüchtlinge ohne gültige Visa herein. Indem er zahllose Registrierungen vor den 19. August 1938 - den Tag des Grenzschliessungserlasses - datiert, legalisiert er viele Emigranten als anerkannte Flüchtlinge. Der Polizeikommandant streitet gegenüber Frei auch gar nicht ab, dass er laufend gegen das Gesetz verstösst. Aber er tue dies aus reiner Menschlichkeit; er könne schlicht nicht anders. Frei ist irritiert. Grüningers moralische Standfestigkeit und der Anblick der hilfesuchenden Flüchtlinge lassen auch bei ihm Zweifel an der bundesrätlichen Entscheidung aufkommen. Soll er seinen Vorgesetzten wahrheitsgemäss berichten? Oder Paul Grüninger decken? Zusatzinformation zu Paul Grüninger: Nach seiner Amtsenthebung und fristlosen Entlassung (1939), erst recht nach seiner Verurteilung wegen Amtspflichtverletzung und Urkundenfälschung (1940), geriet Paul Grüninger in der Schweiz beruflich wie sozial ins Abseits. Bis zu seinem Tod 1972 lebte er mit seiner Familie in ärmlichen Verhältnissen, schlug sich als Handelsvertreter und Aushilfslehrer durch. Erst mehr als vierzig Jahre später (1993), nach mehreren vergeblichen Anläufen und als Reaktion auf eine internationale Kampagne, wurde Paul Grüninger postum anfänglich politisch, zwei Jahre später durch einen Freispruch des Bezirksgerichts St. Gallen auch juristisch rehabilitiert. Der Grosse Rat von St. Gallen beschloss 1998 die Entrichtung einer finanziellen Wiedergutmachung an die Familie Grüninger, welche daraus die Paul Grüninger Stiftung gründete. Wenigstens die hohe Wertschätzung Israels durfte Grüninger noch erleben: Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hatte ihn bereits 1971 in die Liste der ''Gerechten unter den Völkern'' aufgenommen. Im August 2014 hat nun auch die Kantonspolizei St. Gallen Paul Grüninger rehabilitiert.

Stefan Kurt ("Paul Grüninger") - Ursina Lardi ("Alice Grünigner") - Maximilian Simonischek ("Robert Frei") - Anatole Taubman ("Sidney Dreifuss") - Robert Hunger Bühler ("Heinrich Rothmund") - Patrick Rapold ("Ernest Prodollier") - Julia Jelinek ("Jüdin") - Beat Marti ("Alfons Eigenmann") - Helmut Förnbacher ("Valentin Keel") - Aaron Hitz ("Ernst Kamm") - Peter Jecklin ("Walter Härtsch") - Martin Klaus ("Anton Schneider") - Monica Reyes ("Ida Kreutner")
Spielfilm
20:15
140min
Gran Torino
Drama, Australien, Deutschland, USA 2008 Autor: Dave Johannson - Nick Schenk (Story) Sound: David A. Arnold - Bub Asman - Gail Carroll-Coe - William Cawley - Lucy Coldsnow-Smith Musik: Kyle Eastwood - Michael Stevens Kamera: Tom Stern

Details gibt es im entsprechenden Pluspaketsender.

Clint Eastwood ("Walt Kowalski") - Bee Vang ("Thao") - Ahney Her ("Sue") - Christopher Carley ("Pater Janovich") - John Carroll Lynch ("Friseur Martin") - Brian Haley ("Mitch Kowalski") - Geraldine Hughes ("Karen Kowalski") - Brian Howe ("Steve Kowalski") - William Hill ("Tim Kennedy") - Dreama Walker ("Ashley Kowalski") - Conor Liam Callaghan ("David Kowalski") - Michael E. Kurowski ("Josh Kowalski") - Julia Ho ("Dr. Chu") - Maykao K. Lytongpao ("Gee") - Carlos Guadarrama ("Latino-Anführer") - Andrew Tamez-Hull ("Latino-Gangmitglied") - Ramon Camacho ("Latino-Gangmitglied") - Antonio Mireles ("Latino-Gangmitglied") - Ia Vue Yang ("Hmong-Blumenfrau") - Greg Trzaskoma ("Bartender") - John Johns ("Al") - Brooke Chia Thao ("Vu") - Davis Gloff ("Darrell") - Chee Thao ("Großmutter") - Thomas D. Mahard ("Mel") - Choua Kue ("Youa") - Arthur Cartwright ("Prez") - Scott Eastwood ("Trey") - Austin Douglas Smith ("Daniel Kowalski") - Xia Soua Chang ("Kor Khue") - Zoua Kue ("Hmong-Blumenfrau") - Elvis Thao ("Hmong-Gangmitglied") - Sonny Vue ("Smokie") - Jerry Lee ("Hmong-Gangmitglied") - Doua Moua ("Spider") - Lee Mong Vang ("Hmong-Gangmitglied") - Cory Hardrict ("Duke") - Tru Hang ("Hmong-Großvater") - Nana Gbewonyo ("Monk") - Alice Lor ("Hmong-Enkelin")
Spielfilm
20:15
135min
Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln
Fantasyfilm, USA, Luxemburg 2016 Regie: James Bobin Autor: Linda Woolverton Sound: John Midgley - Howard Bevan - Linda Brenon - Simon Brown - Benjamin A. Burtt Kamera: Stuart Dryburgh

Details gibt es im entsprechenden Pluspaketsender.

Mia Wasikowska ("Alice Kingsleigh") - Johnny Depp ("Tarrant Hightopp, der verrückte Hutmacher") - Anne Hathaway ("Mirana, die Weiße Königin") - Helena Bonham Carter ("Iracebeth, die Rote Königin") - Sacha Baron Cohen ("die Zeit") - Rhys Ifans ("Zanik Hightopp, Vater des Hutmachers") - Matt Lucas ("Diedeldum & Diedeldei") - Lindsay Duncan ("Helen Kingsleigh") - Leo Bill ("Hamish Ascot") - Geraldine James ("Lady Ascot") - Ed Speleers ("James Harcourt") - Leilah de Meza ("die junge Iracebeth") - Simone Kirby ("Tyva Hightopp") - Lasco Atkins ("Seemann") - Joanna Bobin ("Alexandra") - Christian Wolf-La'Moy ("europäischer Gentleman in Rikscha") - Adam Burton ("Goat") - Eve Hedderwick-Turner ("Paloo Hightopp") - Tom Godwin ("Pimlick Hightopp") - Frederick Warder ("Poomally Hightopp") - Alexander Bracq ("Witzender / Verkäufer") - Joe Hurst ("Bim Hightopp") - Richard Syms ("Ratsmitglied") - Bill Thomas ("Fahrer") - Karol Steele ("Patient") - Riku Rokkanen ("königliche Wache") - Frances de La Tour ("Tante Imogene") - Lauren Beacham ("Lord Ascots Dienstmädchen") - Shaun McKee ("Wolf") - Jane Fowler ("Tänzerin") - Mark Jury ("Stevedore") - Freddie Andrews ("Ascot-Mann")
Info
20:15
90min
Die Loire - Menschen am Fluss
Dokumentation, Deutschland 2019 Regie: Ute Hoffarth

Weiblich sei die Loire, da sind sich die Flussbewohnerinnen und Flussbewohner einig. Ihr träges Fließen ist trügerisch, ihre Kraft selbst bei Niedrigwasser nicht zu unterschätzen. Sébastien Perrier, Taucher bei der Feuerwehr in Roanne, kennt die Tücken des Flusses nur zu gut. Wenn Gefahr in Verzug ist, muss er sich in die Fluten stürzen, um Menschenleben zu retten. Um Menschen am Fluss geht es auch Véronique Popinet in ihrem Fotoprojekt. Sie dokumentiert mit ihrer Kamera die Beziehungen der Flussbewohner zur Loire und wie der Bau eines Staudamms eine ganze Generation traumatisiert hat. Der Film lässt ahnen, wie die Loire die Menschen, die am Ufer leben, prägt. Für sie steht der königliche Fluss für Freiheit und Individualität, für nationale Identität und ökologisches Bewusstsein. Schließlich ist die Loire der erste Fluss, an dem nicht nur Staudämme verhindert, sondern bereits vorhandene zurückgebaut wurden. Doch für Simon Burner, den Vorsitzenden des Netzwerkes SOS Loire Vivante, ist der Fluss damit langfristig noch nicht gerettet. Er sieht sich als Hüter eines fragilen Gleichgewichts von Mensch und Natur, das täglich neu ausbalanciert werden muss. Zahlreichen Tier- und Pflanzenarten bietet der letzte ''Wildfluss'' Europas mit seinen Sandbänken und Inseln einen Lebensraum. Cyril Maurer hat vor allem die 160 Vogelarten im Blick, die die Loire bevölkern. Star des sensiblen Ökosystems ist für ihn der Fischadler, der sich in den 1980er Jahren wieder angesiedelt hat und mehr denn je Indikator für Wasserqualität ist. Um Biodiversität geht es auch einem Spross des Adelsgeschlechts Broglie - und um nicht weniger als die Zukunft des Planeten. Louis Albert de Broglie kaufte ein Loire-Schloss und fing an, Tomaten zu züchten. 600 verschiedene Sorten sind inzwischen zu bestaunen. Für den Prinzen ist der Samen eine Software und die Tomate ein Laboratorium für zukünftige Ressourcen. Doch geht es nicht nur um Zukunft, sondern auch darum, Traditionen lebendig zu halten. Der Film gibt Einblicke in den Zeitvertreib von Seeleuten zu einer Zeit, als die Loire noch die wichtigste Handelsrute des Landes war. Er versetzt die Zuschauerinnen und Zuschauer ins 15. und 16. Jahrhundert, als die Treibjagd zu den größten Vergnügungen des Adels gehörte. Außerdem stellt er eine Rittmeisterin des Cadre Noir vor. Frauen sind im reiterlichen Elitekorps mit Militärvergangenheit noch immer eine Seltenheit. Laurence Sautet hat es nach ganz oben geschafft und fühlt sich ihrer Uniform verpflichtet. Sie ist eine von drei Frauen, die die edelsten Pferde Frankreichs trainieren und für den Fortbestand der französischen Reitkunst sorgen. Die Loire ist eine 90-minütige SWR Dokumentation über den ''französischsten'' aller Flüsse und über die Menschen, die auf einer Flusslänge von 1.004 Kilometern alle den gleichen Namen haben: ''Ligériens'', die Menschen an der Loire.