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Film
00:35
90min
Tatort
(Crime Scene) Für immer und dich Krimi, Deutschland 2019 Regie: Julia von Heinz Autor: Magnus Vattrodt Musik: Gary Marlowe Kamera: Stefan Sommer

Der beliebte Dresdner Szenegastronom Joachim Benda wird erschossen in seinem Restaurant aufgefunden. Besonders Kommissariatsleiter Schnabel (Martin Brambach), der Benda kannte und schätzte, will den tragischen Mordfall schnell aufklären. Für die Ermittlerinnen Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) weist Einiges darauf hin, dass Benda um Schutzgelder erpresst wurde - Bendas Ehefrau Katharina (Britta Hammelstein) berichtet von einem beängstigenden Überfall, bei dem die Familie zu Hause von maskierten Männern bedroht wurde. Die Polizei kann eine der Kugeln vom Tatort mit einer Waffe in Verbindung bringen, die bereits bei einem Mord im Rotlichtmilieu benutzt wurde. Die Spur führt in die Welt der organisierten Kriminalität. Gorniak und Winkler versuchen herauszufinden, welche Rolle der zwielichtige Bauunternehmer Levon Nazarian (Marko Dyrlich) in dem Mordfall spielt, der offenbar schon seit einiger Zeit anstelle von Benda Eigentümer des Restaurants ist. Als die Aussage eines verdeckten Ermittlers an Bendas Mafiaverbindungen zweifeln lässt, rückt Katharina Benda wieder in den Fokus. Offenbar wollte Benda seine Frau in die Psychiatrie einweisen lassen. Doch ihr Alibi für die Tatnacht ist lückenlos. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, suchen Gorniak und Winkler Zugang zu Valentin und Viktor Benda, den beiden Söhnen des Ehepaars, die von ihrer Mutter jedoch immer mehr unter Druck gesetzt werden.

Karin Hanczewski ("Oberkommissarin Karin Gorniak") - Cornelia Gröschel ("Oberkommissarin Leonie Winkler") - Martin Brambach ("Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel") - Britta Hammelstein ("Katharina Benda") - Juri Sam Winkler ("Viktor Benda") - Caspar Hoffmann ("Valentin Benda") - Marko Dyrlich ("Levon Nazarian") - Atheer Adel ("Spiro") - Thomas Stecher ("Rechtsanwalt") - Uwe Preuss ("Otto Winkler")
Film
00:10
85min
Die Wunde
(The Wound) Drama, Deutschland, Niederland, Frankreich, 2017 Regie: John Trengove - Francois Coetzee Autor: Malusi Bengu - Thando Mgqolozana Musik: João Orecchia Kamera: Paul Ozgur

Xolani (Nakhane Touré) ist ein vereinsamter Fabrikarbeiter. Einmal pro Jahr reist er in die Berge, um ein Initiationsritual mit jungen Männern durchzuführen. Einer dieser Männer ist der homosexuelle Kwanda (Niza Jay) aus Johannesburg. Dessen Vater bittet Xolani, mit seinem Sohn besonders streng zu sein. Seine Mutter habe ihn zu sehr verwöhnt. Als Erstes werden die jungen Männer in der Gruppe beschnitten. Das Ritual ist unzimperlich - schliesslich sollen die Jugendlichen nun zu Männern werden und den Schmerz wie solche ertragen. Nach der Beschneidung nehmen Xolani und seine Kollegen als Betreuer die jungen Männer als Schützlinge. Sie müssen acht Tage lang mit ihnen in einer Hütte in der Wildnis leben - unter harten Bedingungen. So kommen sich die Männer näher, und Kwanda entdeckt, dass auch Xolani auf Männer steht. Als sein bestgehütetes Geheimnis plötzlich gelüftet wird, ist Xolanis gesamte Existenz bedroht. Der südafrikanische Film ''Inxeba'' ermöglicht den Blick in eine Welt, die selten auf den europäischen Leinwänden zu sehen ist. Er zeigt uns diese Welt schnörkellos, unerbittlich und manchmal auch verstörend. Die rituelle Beschneidung, auf welcher der Film basiert, wird bis heute von den Stammesangehörigen der Xhosa praktiziert. Junge Männer erleiden sie im Alter von 16 bis 23 Jahren. Das Ritual markiert neben der Mannwerdung auch den Übergang in das Erwachsenenalter. Ausserdem soll das Ritual die Männer von homosexuellen Gedanken heilen. In den Gemeinschaften der Xhosa, wie auch in vielen anderen afrikanischen Kulturen, wird Homosexualität unter Heranwachsenden zwar toleriert, nicht jedoch unter Erwachsenen. In großen Teilen Afrikas kommt es zu Gewalttaten gegenüber Homosexuellen, und in Ländern wie Uganda und Simbabwe droht ihnen die Todesstrafe.

Nakhane Touré ("Xolani") - Bongile Mantsai ("Vija") - Niza Jay Ncoyini ("Kwanda") - Thobani Mseleni ("Babalo") - Niza Jay ("Kwanda") - Sibabalwe Ngqayana ("un initié") - Siphosethu Ngcetane ("Nkosi") - Halalisani Bradley Cebekhulu ("Lukas") - Inga Qwede ("Ncedo") - Gamelihle Bovana ("Initiate")
Film
01:20
85min
Tal der Liebe
(Valley of Love) Drama, Frankreich, Belgien 2015 Regie: Guillaume Nicloux Autor: David H. Pickering Kamera: Christophe Offenstein

Isabelle (Isabelle Huppert) und Gérard (Gérard Depardieu) leben getrennt und haben sich seit Jahren nicht mehr gesehen. Nach dem Selbstmord ihres Sohnes Michael erhalten beide einen Brief des Verstorbenen, in dem er sie bittet, an einem ganz bestimmten Tag ins Death Valley zu fahren. Dort sollen sie eine Woche in der brütenden Hitze durchhalten und an einer Reihe von Plätzen auf Spurensuche gehen. Das Verhältnis der beiden, die seit 25 Jahren nicht mehr zusammen sind, ist nicht einfach, zumal auch keiner von ihnen den ein halbes Jahr zurückliegenden Tod Michaels verarbeitet hat. Schnell sind gegenseitige Schuldzuweisungen ausgesprochen, schnell streitet man wieder wie früher. Doch dann versuchen die Ex-Partner, sich einander anzunähern und das letzte Geheimnis des Sohnes zu lüften. 35 Jahre nach ''Loulou'' standen die beiden Grossen des französischen Kinos - Gérard Depardieu und Isabelle Huppert - für ''Valley of Love'' erstmals wieder gemeinsam vor der Kamera. Die Kritiker waren begeistert. Die ''Süddeutsche'' schwärmte: ''Gérard Depardieu und Isabelle Huppert sind grandios verloren in ''Valley of Love'', einer wilden Passionsgeschichte in der Wüstenhitze.'' Die ''NZZ'' lobt: ''Es bestechen der Minimalismus der Inszenierung und das Talent der Akteure. Und: ''das Spannendste Verwirrspiel mit Stars seit ''Being John Malkovich'''', meint die ''Sonntagszeitung''.

Isabelle Huppert ("Isabelle") - Gérard Depardieu ("Gérard") - Dan Warner ("Paul") - Aurélia Thierrée ("Femme couple") - Dionne Houle ("La vieille dame") - Isabelle Hupert - Aurélia Thieree